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Habe Freund wegen Betrug angezeigt


| 10.04.2006 19:00 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe gegen meinen Freund eine Anzeige wegen Betrugs erstattet. Wir haben nicht in häuslicher Gemeinschaft gelebt.Ich habe ihm Geld von insgesamt 12855€ geliehen,dass er mir in Raten zurückzahlen wollte,wenn es ihm finanziell besser ginge.Jetzt habe ich erfahren,dass er gar keine Arbeit hat,sondern HARTZ IV-Empfänger ist und somit nie in der Lage gewesen wäre es mir zurückzuzahlen (er hat seit 14 Jahren nicht mehr gearbeitet).Er ist bereits vorbestraft wegen Unterschlagung.Ich habe ihm aber verziehen und möchte seine mögliche Strafe so gering wie möglich halten.

Meine Frage: Was kann i c h tun, damit er keinen Strafbefehl oder noch was Schlimmeres bekommt?

Mit freundlichen Grüßen
pandora21

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

Durch die Strafanzeige haben Sie den Strafverfolgungsbehörden mitgeteilt, dass Sie Opfer einer Straftat geworden sind. Nunmehr liegt es in der Hand des „Staates“, das Ermittlungsverfahren gegen Ihren Freund zu führen. Sie können dieses wegen des hohen Schadens nicht zur Einstellung bringen, selbst dann nicht, wenn Sie damals auch einen Strafantrag gestellt haben und diesen nun zurücknehmen sollten oder ihn bereits zurückgenommen haben. Dazu ist der Schaden zu groß. (Etwas anderes kann dann gelten, wenn Ihnen Ihr Freund das gesamte Geld oder fast alles zurückgezahlt haben sollte; ich hatte Sie aber so verstanden, dass dies gerade nicht der Fall ist.)

Für Ihren Freund wird es sich jedoch positiv auswirken, wenn Sie signalisieren, dass Sie auf eine Bestrafung keinen Wert mehr legen. Dies können Sie der Staatsanwaltschaft schriftlich mitteilen.

Ebenfalls würde es sich für Ihren Freund gut machen, wenn er sich bemüht, das Geld an Sie zurückzuzahlen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 10.04.2006 | 21:15

Sehr geehrter Herr Schmidt,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.Ich hätte jetzt noch eine Frage:

Mit welcher Strafe müßte mein Freund rechnen, wenn ich der Staatsanwaltschaft mitteile, dass ich an einer Strafverfolgung nicht interessiert bin?

Vielen Dank schon mal im Voraus für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
pandora21

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.04.2006 | 21:29

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Nachfrage möchte ich wie folgt beantworten:

Die Bestimmung des Strafmaßes kann nur schwer vorweggenommen werden.
Dennoch meine ich, dass aufgrund der Vorbelastung Ihres Freundes und des nicht geringen Schadens eine Freiheitsstrafe angebracht ist, die unter Umständen zur Bewährung ausgesetzt werden kann.
Insbesondere würde es in der Hauptverhandlung auf den Eindruck ankommen, den das Gericht von der Tat und Ihrem Freund gewinnt.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

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