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Habe Freund ohne Fahrerlaubnis mit meinem Auto fahren lassen

15.02.2007 15:03 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Sehr geehrte Herren Rechtsanwälte,
ich habe einen Freund ohne Fahrerlaubnis mit meinem Fahrzeug fahren lassen. Wir kennen uns schon seit ca. 15 Jahren und früher hatte er eine Fahrerlaubnis gehabt. Ich habe mir deshalb nicht zeigen lassen, ob diese noch in seinem Besitz ist.

Nun wurde er von der Polizei angehalten. Jetzt habe ich eine Vorladung bekommen, um micht zum Tatvorwurf zu vernehmen.

Muß ich Aussagen oder kann ich von meinem Zeugenverweigerungsrecht gebrauch machen. Welche Nachteile hätte das.

Ich würde mich um eine Rückantwort bis 16.00 Uhr freuen, da der Termin schon heute abend ist.

Vielen Dank für Ihre Beantwortung.

Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,
auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt und auch nicht ersetzen kann! Im Rahmen dieser Vorgabe beantworte ich Ihre Antwort nach bestem Wissen und Gewissen wie folgt:


Sie sollten hier als Halterin des Fahrzeuges sehr vorsichtig sein. Es ist nämlich zu befürchten, dass Sie durch eine unbedachte Äußerung sich selbst in die Gefahr der Verfolgung nach § 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG (Zulassen Fahren ohne Fahrerlaubnis) begeben. Daher besteht ein Aussageverweigerungsrecht nach § 55 StPO.

Ich kann daher nur dringend anraten, den Termin abzusagen und sich ggf. über einen Anwalt einstweilen die Ermittlungsakte zu besorgen. Zumal hier auch versicherungsrechtliche Probleme entstehen könnten, wenn sie sich fahrlässig verhalten hätten.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!


Hochachtungsvoll


Rechtsanwalt Hinrichs
rahinrichs@gmx.de

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