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Hab ich einen Anspruch darauf weiterbeschäftigt zu werden?


27.10.2016 11:40 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo,

ich habe eine Frage zu einer mir nicht ganz klaren Rechtslage. Seit 01.10.14 bin ich über befristete Arbeitsverträge bei meinem aktuellen Arbeitgeber angestellt. Aus gesundheitlichen Gründen bin ich jedoch leider seit April diesen Jahres nicht mehr auf der Arbeit gewesen. Die medizinischen Behandlungen sind soweit abgeschlossen und laut Arzt bin ich nach einer noch einzuhaltenden Schonzeit ab Mitte November wieder arbeitsfähig.
Das Problem, dem ich mich nun gegenüberstehen sehe ist folgendes: mein befristeter Arbeitsvertrag ist zum 30.09.2016 ausgelaufen, jedoch wurde ich von meinem Arbeitgeber über diesen Termin hinaus zur jährlichen Betriebsversammlung eingeladen, die am 07.10.2016 stattfand. Auch wenn ich nicht daran teilnehmen konnte stellt sich mir jetzt folgende Frage: Ist die Tatsache, dass ich diese Einladung erhalten habe, eine ausreichende Erklärung seitens meines Arbeitgebers, dass ich auch über die Zeit meines befristeten Vertrages hinaus als Angestellter betrachtet werde und ich somit ein Recht auf einer Vertragsverlängerung habe?

Ich weiss nicht, ob es relevant ist, aber ich hab während meiner Beschäftigungszeit niemals eine Abmahnung erhalten und mir wurde von 4 hausinternen Coaches unabhängig von einander in insgesamt 7 Coaching immer wieder bestätigt, dass ich meine Arbeit gut und gewissenhaft erledige.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühe

Mit freundlichen Grüßen
Stefan Rausch

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Sehr geehrter Ratsuchender,

gern nehme ich zu Ihrer Anfrage wie folgt Stellung:

Ausgangspunkt zur Beurteilung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes ist die Regelung des § 15 Abs. 5 TzBfG. Danach wandelt sich ein befristetes Arbeitsverhältnis in ein unbefristetes, wenn es nach Ablauf der Zeit, für die es eingegangen ist, mit Wissen des Arbeitgebers fortgesetzt wird und der Arbeitgeber der Fortsetzung nicht unverzüglich widerspricht.

Die Umwandlung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnisses tritt jedoch nur ein, wenn es unmittelbar nach dem Ablauf der vereinbarten Frist fortsetzt wird. Der Arbeitnehmer muss insoweit seine Arbeitsleistung ununterbrochen und tatsächlich über das Fristende hinaus weiter erbracht haben und der Arbeitgeber hiervon Kenntnis haben.

Entsprechendes scheidet in Ihrem Fall schon deswegen aus, da Sie über den Fristablauf hinaus arbeitsunfähig erkrankt waren. Damit lief das Arbeitsverhältnis mit Fristablauf aus. Die Ladung zur Betriebsversammlung allein ändert daran leider nichts.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

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