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Hab ich eine realistische Chance das Sorgerecht für mein Kind einzuklagen?

13.08.2014 10:12 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Hab ich eine realistische Chance das Sorgerecht für mein Kind einzuklagen?

Folgende Ausgangssituation liegt vor:
Wir sind nicht verheiratet. Meine Tochter wird 2 Jahre alt. Derzeit wohnen wir noch in einem gemeinsamen Haushalt. ein Auszug und eine Trennung stehen unmittelbar bevor. Meine Freundin verweigert mir seit der Geburt den einfachen Weg des gemeinsamen Sorgerechts unter der Androhung, alle Möglichkeiten der triftigen Gründe auszunutzen (wie z.B. Streit innerhalb der Beziehung) um das alleinige Sorgerecht für sich in Anspruch zu nehmen und mir einen gezielten Umgang vorzugeben. (Sie verbietet mir bspw. das ich mit meiner Tochter zu meinen Eltern fahren kann)
Ein Freund riet mir vorerst nicht auszuziehen, da dies für das Sorgerecht ausschlaggebend wäre. Derzeit Leben wir innerhalb der Wohnung seit 5 Monaten räumlich getrennt. Ich sorge finanziell und kümmere mich um tägliche Belange meine Tochter und bin als Vater natürlich auch gerne bei Ihr. Es besteht ein intensiver Umgang.


Meine Frage:
1. Hab ich eine realistische Chance das Sorgerecht für mein Kind einzuklagen?
2. Inwiefern ist das "Zusammenwohnen" ausschlaggebend? Bei einem Auszug wäre es für mich max. 2 mal pro Woche möglich mein Kind zu sehen (Umzug in die Nähe meiner Eltern 50 km Entfernung + berufsbedingte Arbeitszeiten)

Für eine aussagefähige Antwort wäre ich sehr dankbar.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.

Das gemeinsame Sorgerecht muss nach § 1626 a BGB zugesprochen werden, wenn nichts dagegen spricht.

Solche entgegenstehenden Gründe sind derzeit nicht ersichtlich.

Daher stehen die Chancen auf das gemeinsame Sorgerecht ganz gut.

2.

Das Zusammenwohnen ist nicht ausschlaggebend.

Derzeit hat dies den Vorteil, dass Sie engen Kontakt zum Kind haben können.

Mit Ihre Auszug würde sich dies sicher erstmal schwierig gestalten, solange es vor allem keine Umgangsvereinbarung gibt.

Man sollte daher parallel das Verfahren um die Sorge und den Umgang regeln.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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