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Haarverlängerung misslungen

10.06.2010 20:15 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Frau Frisörin hat mir am 15.04.2010 Extensions in das Haar eingearbeitet. Schon beim Auspacken der Extensions bemerkte und kritisierte sie die Qualität der Ware, setzte sie mir aber trotzdem ein.

Mit der Arbeit war ich zufrieden, nicht jedoch mit der Qualität der Extensions. Das die Frisörin nicht ordnungsgemäß gearbeitet hat habe ich nicht behauptet. Es ging lediglich um die Qualität der Haare. Frau Frisörin hat mir im Beisein von Zeugen mitgeteilt, dass ich das Haar ganz normal ohne Einschränkung wie Echthaar behandeln kann. Auch im Beisein von Zeugen habe ich sie darauf angesprochen ob ich meine eigenen Pflegeprodukte die ich noch von einer früheren Haarverlängerung hatte, benutzen könne. Frau Frisörin hat sich die Flaschen mit den Pflegemittel angesehen und bestätigt, dass ich diese ohne Bedenken verwenden kann. Ihre Produkte brauche ich nicht dafür verwenden. Auf meine Frage wie sich das Haar beim Cabrio fahren verhalte sagte sie, das sei kein Problem. Es wäre wie echtes Haar. Ich bin aufgrund des schlechten Wetters zu aber keiner Zeit mit dem Cabrio offen mitgefahren.
Nach einigen Tagen bemerkte ich, dass das Haar strohig wurde und sich merkwürdig anfühlte.
Als ich das Haar dann wie von Frau Frisörin empfohlen gewaschen habe, war dieses filzig geworden. Sie kam dann aufgrund meines Anrufes zu mir und löste die Verfilzung durch auskämmen .Erst da gab sie mir den Tipp, zukünftig Zöpfe zu flechten und dann zu waschen. Schon dort bemerkte auch Sie, dass etwas mit den Haaren nicht stimmt und sagte, diese Haare seien von nicht guter Qualität. Sie seien ja ursprünglich schwarz und durch das bleichen wohl beschädigt worden. Auch hier war ein Zeuge anwesend. Ich beschloss daraufhin nach langer Absprache mit Frau Frisörin und deren folgender Zustimmung die Haare wieder entfernen zu lassen. Das tat dann Frau Frisörin auch. Sie wollte mit dem Hersteller sprechen und mir neues Haar einarbeiten.
In der Zwischenzeit, so ca. nach 2-3 Tagen rief ich sie dann an und teilte mit, dass ich keine neuen Extensions von ihr eingearbeitet bekommen möchte und die Möglichkeit bestehen würde das Geld zurückerstattet zu bekommen. Sie sagte mir dann die Rückerstattung auch zu. Sie verlangte meine Kontodaten die ich ihr auch gab, um das Geld zu erstatten. Es dauere nur ein wenig, sagte Sie, weil ihre Rechnungsunterlagen von den Haaren bei ihrem Steuerberater vorliegen und sie diese erst zurück haben müsse. Ich hörte von Frau Frisörin nichts mehr und rief erneut an um nach meinem Geld zu fragen. Sie sagte mir zu, das Geld innerhalb 1 Woche nach Vatertag (13.5.) erstattet zu haben. Weiterhin bot Sie mir als Wiedergutmachung an, eine Haarverdichtung bei mir kostenlos durchzuführen. Ich könne dann ja bei ihr als Model für die Haarverdichtung auftreten.

Als das Geld nicht eintraf und ich immer wieder vertröstet wurde, platzte mir der Kragen und ich bezichtigte sie in Ihrem Internet Gästebuch des Betruges und behauptete dass es sich nicht um echtes Haar handelte, die Äußerung bedauere ich und hab sie zurückgenommen.
Aufgrund der Tatsache der Rückerstattung und der Haarverdichtung als Wiedergutmachung habe ich bei ihr immer wieder angerufen. Auch hier habe ich einen Zeugen der das eidesstattlich erklären wird. Frau Frisörin bestätigte mir per SMS, dass auch Sie Interesse daran habe mir das Geld zu erstatten um diese Angelegenheit abzuschließen. Sie beteuerte auch immer wieder, dass es auch für Sie sehr ärgerlich sei und sie noch nie eine solch schlechte Qualität bekommen habe. Das, obwohl sie schon länger mit der Lieferfirma zusammen arbeiten würde.

Hätte Frau Frisörin nicht angeboten das Geld zu erstatten und mich immer wieder vertröstet, wäre der Fall für mich erledigt gewesen und ich hätte sie nicht weiter mit meinen Forderungen belästigt.
Aber ich bekam plötzlich Post von ihrem Anwalt mit der Androhung von Strafe wenn ich diese Äußerungen der Beleidigung weiter vollziehe, und eine Rechnung ihres Anwaltes.

Frage:
Kann ich den von mir gezahlten Preis der Arbeit von der Frisörin zurückverlangen? Die Extensions hielten ja nur 2 Wochen und kosteten immerhin 400,-€

Die Frisörin hat mir bisher keine Quittung über ihre Arbeit ausgestellt. Ich vermute, dass sie das Geld am Finanzamt vorbei verdienen möchte.

Das Geld für die Haarverlängerung habe ich von einem Freund geliehen bekommen. Der will das natürlich zurück haben weil die Arbeit misslungen ist.

Was kann ich tuen um das Geld zurückzufordern?

Vielen Dank für Ihre Antwort. Leider kann ich mir keinen höheren Einsatz leisten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

1. Ja, Sie können die gezahlten 400 € zurückverlangen. Die Leistung der Frisörin war mangelhaft, denn Sie schuldetete Ihnen einwandfreie Extensions. Sie kann sich nicht auf den Hersteller zurückziehen, weil Sie der Vertragspartner sind.
Sie haben haben sich einvernehmlich darauf geeinigt, dass der Vertrag rückabgewoickelt wird, also Entfernung der Extensions gegen Rückzahlung. Dies müssten Sie im Streitfall beweisen, wofür ja offensichtlich ein Zeuge zur Verfügung steht. Auch allein aus dem Entfernen kann man folgern, dass auch die Frisöse den Vertrag rückgängig machen wollte. Das Sie bereits gezahlt haben, dürften Sie ebenfalls beweisen können, denn andernfalls hätte man nicht über die Rückzahlung sprechen müssen.

2. Ob Sie das Geld geliehen haben, spielt rechtlich keine Rolle, weil der Vertrag zwischen Ihnen und der Frisöse geschlossen wurde. Die Rückforderung steht Ihnen zu.

3. Natürlich dürfen Sie keine unwahren Tatsachen im Internet behaupten, ich verstehe Sie aber so, dass Sie den Vorwurf des Betruges zurückgenommen haben. Wenn dies der Fall ist, dann gäbe es keine Grundlage für eine Abmahnung und Sie müssten auch keine Kosten erstatten.

Sie sollten auch einen Anwalt einschalten und die Rückzahlung der 400 € fordern. Ohnen anwaltliche Hilfe sehe ich wening Chancen, weil es hier wichtig ist, die "Waffengleichheit" herzustellen.


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