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Haarverlängerung/ Körperverletzung/ Schadenersatz/ Schmerzensgeld


| 15.08.2006 13:56 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen



Hallo liebe Anwälte,

ich habe bei Ebay eine Haarverlängerung ersteigert, Auktion *****

http://*****

Ich habe unter Zuhilfenahme des Internets und der Gesetzbücher folgenden Text aufgesetzt und würde um Überprüfung bitten, ob dieser so angemessen (Beträge) und okay ist.

Text des ärztlichen Attestes: Frau XXXXX leidet unter einem Kopf-und nackenekzem, hervorgerufen durch die scharfen Kanten der Verbindungsstellen Ihrer Haarextensions.

Gleichzeitig bitte ich nur einen Anwalt die Frage zu beantworten, der im Falle der Nichtzahlung (davon gehe ich aus) bereit ist mich zu vertreten. Ich möchte es Ihrer Beurteilung überlassen, ob dafür ein pers. Kontakt notwendig ist, da man die Unterlagen ja faxen kann. Wenn pers. K. notwendig, dann bitte nur Osnabrück, + ca.50 km.

Nachfolgend der Brief:

Sehr geehrte Frau XXXXX

am habe ich eine bei Ebay ersteigerte Haarverlängerung bei Ihnen machen lassen. Auch wenn es in der Auktion schon drinstand und somit Bestandteil es Werkvertrages geworden ist, habe ich sie vorher noch angerufen und gefragt, ob die Haare wirklich nicht von echten zu unterscheiden sind und von sehr guter Qualität sind, ohne Spliss und mit intakter Schuppenschicht. Sie verglichen außerdem mit H***** und erklärten, die Haare seien von gleicher Qualität. Dieses steht übrigens auch in der von mit ersteigerten Auktion. Hier vergleichen Sie mit H***** und G*****, lediglich mit der Einschränkung, das man bei Ihnen Geld sparen könne.

Ich habe die Haarverlängerung am bei Ihnen machen lassen. Das die Haare mir sehr trocken vorkamen habe ich erst mal hingenommen, weil ich keine Erfahrungen in diesem Bereich hatte und dachte, dies würde nach dem waschen mit den von Ihnen empfohlenen Pflegemitteln (liegt schriftlich von Ihnen per Email vor) schon besser werden. Leider ist es nicht besser geworden, des weiteren habe ich festgestellt, dass in den blonden Haaren einzelne schwarze Haare mit eingearbeitet sind, die wie Pferdehaare aussehen. Ich bin dann nach ca. 3 Wochen in ein Friseurfachhandel gegangen und hab gefragt, ob diese mir weiterhelfen können, da ich mir nicht mehr zu helfen wusste, vor allem auch vor dem Hintergrund das meine Kopfhaut bereits nach ca. 1,5 Wochen angefangen hat weh zu tun und sich dieses im Laufe der Zeit weiter verschlimmert hat.

Sämtliche Mitarbeiterinnen dort haben die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen und waren fassungslos weil die Haare kaputt ohne Ende sind, Spliss bis zum geht-nicht-mehr haben und eine völlig kaputte Schuppenschicht, außerdem sagten sie die Reizung und das Jucken an meiner Kopfhaut würde an zu scharfkantigen Verbindungsstellen liegen (die man laut Auktionstext weder sehen noch fühlen würde....) Außerdem sagten Sie ich solle mal zu einem H***** in der Stadt gehen, vielleicht können diese mir weiterhelfen.

Im H***** die gleiche Reaktion. Die Friseurmeisterin war schockiert, übrigens auch über die Tatsache, das Sie sich mit H***** vergleichen.

Komisch übrigens das Sie anderen Kunden, die schon Erfahrungen mit G***** hatten, erklären, die Qualität Ihrer Haare sei schlechter als dort. Wie rechtfertigen Sie das mit der Behauptung einer 1 A Haarqualität, welche Sie in Ihrer Auktion mehrmals und ausdrücklich beschreiben????

Ich hoffe Ihnen ist klar, das hier die Tatbestandsmäßigkeit eines vorsätzlichen, vollendeten Betrugsdeliktes, evtl. sogar eines besonders schweren Betruges (weil gewerbsmäßig) vorliegt. Von wettbewerbsrechtlich relevanten Verstößen will ich zu Zeit noch gar nicht reden. Eine 1 A Qualität ist nach Treu und Glauben, sowie allgemeiner Auffassung der Verkehrssitte, das Beste was zur Zeit am Markt ist und nicht das Schlechteste, wie bei Ihnen.

Am heutigen Tag war ich außerdem beim Hautarzt, da die Reizung immer schlimmer wurde und mehr weh getan hat. Zudem sind weitere Behandlungstermine nötig und ich muss die Stellen mit Cortison behandeln.





Ich fordere Sie hiermit, zwecks Klagevermeidung, unter Fristsetzung bis zum 18.08.2006 (hier eingehend) auf mir


1. den gezahlten Gesamtbetrag 340,00 EUR
(Strähnen waren länger, deswegen mehr gezahlt
als in Aukion zu sehen ist)

2. die Fahrtkosten (Osnabrück-Mönchengladbach 105,00 EUR
hin - und zurück: 300 km á 0,30 Cent)

3. Schmerzensgeld 200,00 EUR

4. Entfernung der Haare 150,00 EUR
(reale Kosten im Firseurladen in OS)

5. Auslagenpauschale 25,00 EUR

Gesamtsumme: 820,00 EUR

auf das Konto XXXXXXX, BLZ: XXXXX, Konto: XXXXX zu überweisen.

Bezüglich der Summe lasse ich mich auf keine Diskussionen ein.

Sollte diese Frist fruchtlos verstreichen werde ich

1. die Handwerkskammer darüber informieren, selbstverständlich werde ich meinen Arzt gegenüber der Handwerkskammer von der ärztlichen Schweigepflicht entbinden, damit diese genaue Informationen bekommen können und auch eine Strähne des von Ihnen eingearbeiteten Haares zwecks Begutachtung einschicken.

2. Strafanzeige wegen Betrug nach § 263, Abs. 1 StGB, bzw. § 263 Abs. 3, 1 StGB, sowie

3. wegen Körperverletzung stellen (hier sind §§ 223 Abs. und 229 StGB auf Tatbestandsmäßigkeit zu prüfen)

4. die vergleichenden Werbemaßnahmen, welche Sie in Ihrer Auktion (sicherlich ohne Einwilligung der geschädigten Rechteinhaber) verwenden an H*****, G***** und ***** weitergeben, damit diese auf Unterlassung und ggf. Schadenersatz klagen können. Über die Kosten einer (in diesem Falle mehrerer Abmahnungen) dürften Sie informiert sein. Meiner Recherche nach arbeitet ***** exclusiv für Hairdreams und wird Ihnen wohl kaum gestattet haben seinen Namen zu Werbezwecken zu gebrauchen.

5. die Presse informieren

6. umgehend zivilrechtliche Schritte einleiten (Schadenersatz, Schmerzensgeld,.....)

7. Kopien gehen an Ebay


Dieses Angebot ist als außergerichtliches Vergleichsangebot zu sehen, im Falle einer Nichtzahlung der errechneten Summe, werden selbstverständlich die reellen Summen angesetzt, insbesondere bei dem Punkt Schmerzensgeld. Ich darf mir hier erlauben Sie u.a. auf das Urteil vom 08.08.2001, AZ 141 C 5/01 verweisen. In meinem Fall sieht es darüber hinaus noch so aus, dass aufgrund der scharfkantigen Bondings die Kopfhaut stark geschädigt ist und sich Ekzeme an Nachen und Kopfhaut gebildet haben. Das Attest meines Hautarztes Dr.XXXX XXXX habe ich Ihnen heute per Post zukommen lassen..

Sollten Sie nicht auf dieses Angebot eingehen wollen, können Sie es mir sofort mitteilen, ich werde dann noch am gleichen Tag zivilrechtliche Klage vor dem Amtsgericht Mönchengladbach einreichen und Strafanträge nach § 230 Abs. 1, Satz 1 StGB bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf stellen, sowie sämtliche andere Schritte unternehmen.

XXXXXXX
Eingrenzung vom Fragesteller
15.08.2006 | 13:59

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Sehr geehrte Fragestellerin,


vielen Dank für Ihre Anfrage. Es tut mir leid, dass sie offenbar an einen Nichtskönner geraten sind.

Zur Rechtslage:

Hier handelt es sich zweifellos um einen Werkvertrag. Das herzustellende Werk, also ihre Haarverlängerung ist mangelhaft.

Der geltend zu machende Schadensersatzanspruch setzt grundsätzlich voraus, daß der Schuldnerin eine angemessene Frist zur Nacherfüllung bestimmt wurde. Das ist jedoch nach § 281 BGB dann entbehrlich, wenn besondere Umstände vorliegen, die unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die sofortige Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs rechtfertigen.
Beim Einarbeiten der Haarverlängerungsteile waren diese mangelhaft und haben sogar Gesundheitschäden bei Ihnen hervorgerufen. M.E. rechtfertigt dies nicht ohne jeden Zweifel die die sofortige Geltendmachung des Schadensersatzanspruches ohne vorheriges Nachbesserungsverlangen. Auch wenn sie das Vertrauen in die Fertigkeiten des Schuldners verloren haben, ist dies nicht das einzige Abwägungsmerkmal. Allerdings könnte das Gericht (besonders wenn es eine Frau ist) hier auch anderer Ansicht sein. Ist Auslegungssache.

Wenn sie sicher gehen wollen, müssen sie erst acherfüllung verlangen.

Haben sie allerdings kein Interesse mehr an der leistung, weil sie auch bei einer Nacherfüllung mit diesem "Haarsystem" nicht anders zu erzielen ist als jetzt, wäre eine sofortige Geltendmachung möglich.


Zum Umfang des Schadensersatzes:

Es ist der Zustand herzustellen, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verplichtende Zustand nicht eingetreten wäre. Die von ihnen angesetzten Positionen sind grundsätzlich von Schadensersatz umfasst, wobei ich die Höhe der beträge als richtig unterstelle. Das Schmerzensgeld kann bei fortschreitender ärztlicher Behandlung sogar noch höher sein.


Ihr beabsichtigtes Schreiben kann (unter der Voraussetzung, dass nicht Nacherfüllung verlangt werden soll!) in weiten Teilen so bleiben; sie sollten allerdings alles herauslassen, was als Drohung aufzufassen ist und gegebenfalls den Verdacht der Nötigung oder Erpressung begründen könnte. Bedenken sie, dass es zunächst darum geht, ihre berechtigten Ansprüche durchzusetzen. erst in zweiter Linie kann es darauf ankommen, künftige "Opfer" zu warnen.

Ich habe ihren Brief daher etwas "entschärft":


Sehr geehrte Frau XXXXX

am habe ich eine bei Ebay ersteigerte Haarverlängerung bei Ihnen machen lassen. Auch wenn es in der Auktion schon drinstand und somit Bestandteil es Werkvertrages geworden ist, habe ich sie vorher noch angerufen und gefragt, ob die Haare wirklich nicht von echten zu unterscheiden sind und von sehr guter Qualität sind, ohne Spliss und mit intakter Schuppenschicht. Sie verglichen außerdem mit H***** und erklärten, die Haare seien von gleicher Qualität. Dieses steht übrigens auch in der von mit ersteigerten Auktion. Hier vergleichen Sie mit H***** und G*****, lediglich mit der Einschränkung, das man bei Ihnen Geld sparen könne.

Ich habe die Haarverlängerung am bei Ihnen machen lassen. Das die Haare mir sehr trocken vorkamen habe ich erst mal hingenommen, weil ich keine Erfahrungen in diesem Bereich hatte und dachte, dies würde nach dem waschen mit den von Ihnen empfohlenen Pflegemitteln (liegt schriftlich von Ihnen per Email vor) schon besser werden. Leider ist es nicht besser geworden, des weiteren habe ich festgestellt, dass in den blonden Haaren einzelne schwarze Haare mit eingearbeitet sind, die wie Pferdehaare aussehen. Ich bin dann nach ca. 3 Wochen in ein Friseurfachhandel gegangen und hab gefragt, ob diese mir weiterhelfen können, da ich mir nicht mehr zu helfen wusste, vor allem auch vor dem Hintergrund das meine Kopfhaut bereits nach ca. 1,5 Wochen angefangen hat weh zu tun und sich dieses im Laufe der Zeit weiter verschlimmert hat.

Sämtliche Mitarbeiterinnen dort haben die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen und waren fassungslos weil die Haare kaputt ohne Ende sind, Spliss bis zum geht-nicht-mehr haben und eine völlig kaputte Schuppenschicht, außerdem sagten sie die Reizung und das Jucken an meiner Kopfhaut würde an zu scharfkantigen Verbindungsstellen liegen (die man laut Auktionstext weder sehen noch fühlen würde....) Außerdem sagten Sie ich solle mal zu einem H***** in der Stadt gehen, vielleicht können diese mir weiterhelfen.

Im H***** die gleiche Reaktion. Die Friseurmeisterin war schockiert, übrigens auch über die Tatsache, das Sie sich mit H***** vergleichen.

Komisch übrigens das Sie anderen Kunden, die schon Erfahrungen mit G***** hatten, erklären, die Qualität Ihrer Haare sei schlechter als dort. Wie rechtfertigen Sie das mit der Behauptung einer 1 A Haarqualität, welche Sie in Ihrer Auktion mehrmals und ausdrücklich beschreiben????

Eine 1 A Qualität ist nach Treu und Glauben, sowie allgemeiner Auffassung der Verkehrssitte, das Beste was zur Zeit am Markt ist und nicht das Schlechteste, wie bei Ihnen.

Am heutigen Tag war ich außerdem beim Hautarzt, da die Reizung immer schlimmer wurde und mehr weh getan hat. Zudem sind weitere Behandlungstermine nötig und ich muss die Stellen mit Cortison behandeln.


Ich fordere Sie hiermit zur vermeidung einer Klage unter Fristsetzung bis zum 18.08.2006 (hier eingehend) auf, mir

1. den gezahlten Gesamtbetrag 340,00 EUR
(Strähnen waren länger, deswegen mehr gezahlt
als in Aukion zu sehen ist);

2. die Fahrtkosten (Osnabrück-Mönchengladbach 105,00 EUR
hin - und zurück: 300 km á 0,30 Cent)

3. Schmerzensgeld 200,00 EUR

4. Entfernung der Haare 150,00 EUR
(reale Kosten im Firseurladen in OS)

5. Auslagenpauschale 25,00 EUR

Gesamtsumme: 820,00 EUR

auf das Konto XXXXXXX, BLZ: XXXXX, Konto: XXXXX zu überweisen.

Verstreicht diese Frist, werde ich umgehend zivilrechtliche Schritte einleiten (Schadenersatz, Schmerzensgeld,.....).

Ich behalte mir vor, die Angelegenheit auch unter strafrechtlichen Aspekten überprüfen zu lassen. Nach meiner Einschätzung liegt hier zumindest eine fahrlässige Körperverletzung vor.

Dieses Angebot ist als außergerichtliches Vergleichsangebot zu sehen. Es ist nicht verhandelbar. Im Falle einer Nichtzahlung der errechneten Summe behalte ich mir vor, ein höheres Schmerzensgeld zu beanspruchen. Ich darf mir hier erlauben Sie u.a. auf das Urteil des Amtsgerichtes ...???... vom 08.08.2001, AZ 141 C 5/01 verweisen. In meinem Fall sieht es darüber hinaus noch so aus, dass aufgrund der scharfkantigen Bondings die Kopfhaut stark geschädigt ist und sich Ekzeme an Nachen und Kopfhaut gebildet haben. Das Attest meines Hautarztes Dr.XXXX XXXX habe ich Ihnen heute per Post zukommen lassen..



Soweit der Textvorschlag.



Sollte die Gegenseite nicht zahlen und sie mich mit der Interessenvertretung beauftragen wollen, bin ich zur Übernahme des Mandates bereit. Beachten sie bitte, dass Schadensersatz bezgl. Ziff. 4 vorausetzt, dass sie die Beträge aus tatsächlich ausgegeben haben.


Mit freundlichen Grüssen


Ralf Pössl
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 15.08.2006 | 17:27

Sehr geehrter Herr Pssel,

ich bedanke mich herzlich für Ihre kompetente Antwort und die Entschärfung meines Briefes....:-)

Bezüglich §281 BGB: die Scharfkantigkeit liegt nicht an den Materialien, sondern die Verbindungsstellen sind durch die fehlerhafte Einarbeitung so scharf geworden, deswegen habe ich hier unterstellt, dass es mir bei Berücksichtigung dieses Umstandes und vor allem augrund der Tatsache, das ich die Strähnen so schnell wie möglich rausmachen muss (lt Hautarzt) nicht zuzumuten ist erst eine First zur Nacherfüllung zu setzten, insbesondere natürlich auch unte dem Aspekt der Körperverletzung. Zudem ist die Dame in Mönchengladbach und ich in Osnabrück.

Naja, muss man drauf ankommen lassen, ich werde die E. morgen früh sofort rausmachen lassen, den Termin habe ich mir gestern sofort geben lassen.

Ich werde den von Ihnen geänderten Brief dann per Email so senden und denke ich werde mich dann nächste Woche bei Ihnen melden, da ich ernsthaft bewzweifle, das die Dame zahlt.

Vielen Dank nochmal!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.08.2006 | 17:47

Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn aufgrund der geschilderten Umstände eine sofortige beseitigung der Haarverlängerung auch aus ärztlicher Sicht erfolderlich ist, ist keine Fristsetzung erforderlich. Bitte bedenken sie aber, dass dieser Umstand später bewiesen werden muss. Sie sollten also Fotos fertigen und sich von ihrem derzeitigen Friseur schriftlch den Zustand bestätigen lassen. Sicher ist sicher, für den Fall, dass die Schuldnerin hier die akute Notwendigkeit bestreiten sollte. Am besten ergänzen sie ihren Brief noch dahin gehend, dass die Verlängerung auf dringenden ärztlichen Rat sofort entfernt werden musste und sie kein Vertrauen mehr in die wohl ohnehin nicht stark ausgeprägten handwerklichen Fertigkeiten der Schuldnerin haben.

Viel Glück für Morgen und trotzdem einen schönen Abend



R. Pössl

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