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HPV-Impfung für Jungs

| 08.05.2017 17:09 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit einigen Jahren gibt es Impfstoffe gegen humane Papillomviren (HPV), welche unter anderem auch für Infektionen mit Genitalwarzen verantwortlich sind. Bei Mädchen kann das in höheren Jahren zu Gebärmutterhalskrebs führen. Deswegen wurde ursprünglich die Übernahme der Impfkosten für Mädchen den Krankenkassen gesetzlich auferlegt. Nun hat sich herausgestellt, dass generell Haut- und Schleimhautveränderungen (welche ebenfalls Tumoren verursachen können) durch die HPV-Impfung rückläufig sind und seit 01.01.2013 wird nun von der StändigenImpfkommission (STIKO) auch die Impfung von Jungen empfohlen. Da die Kostenübernahme durch die Krankenkassen nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, weigert sich z. B. meine Krankenkasse die Impfkosten für meinen Sohn zu übernehmen. Für mein laienhaftes Rechtsverständnis empfinde ich das als Verstoß gegen Art. 3 des GG (Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich). Liege ich damit daneben?

MfG

08.05.2017 | 18:17

Antwort

von


(892)
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50739 Köln
Tel: 022180137193
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Krankenkasse ist nicht an die Empfehlungen der STIKO gebunden. Auch verpflichtet Art. 3 des Grundgesetzes nur den Staat im Verhältnis zu seinen Bürgern. Ob hier tatsächlich eine Ungleichbehandlung vorliegt, ist zudem unklar: Die Vermeidung von Schleimhautveränderungen war nicht der Grund für den Gesetzgeber, die Kostenübernahme für Mädchen gesetzlich zu regeln, sondern die Vermeidung von Gebärmutterhalskrebs. Die Vermeidung von Gebärmutterhalskrebs ist aber bei Jungen natürlich nicht geboten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Bewertung des Fragestellers 08.05.2017 | 18:29

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 08.05.2017
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