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Gutachtenforderungen - Erbmasse- was gehört dazu?


| 09.06.2006 20:49 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Der Erblasser hinterlässt seine zweite Ehefrau und 4 Söhne. 2 aus erster Ehe (diese wurde vor über 50 Jahren geschieden), 2 aus zweiter Ehe. Die Immobilie wurde vergangenes Jahr noch zu Lebzeiten per Schenkungsvertrag an die Söhne aus 2. Ehe vererbt. Den Söhnen aus erster Ehe hat man den Pflichtteil entsprechend gutachterlicher Bewertung des Haus und Grund angeboten. Diese haben abgelehnt. Nach Testamentseröffnung im April fordern die beiden Söhne aus erster Ehe nun über ihren Anwalt ein Gutachten des Hausrats, insbesondere der Briefmarkensammlung, der Münzsammlung (die aber eine Medaillensammlung ist), der Sammelgläser- und der Sammeltassensammlung. Diese Dinge haben (s. z.B. EBAY-Angebote) NULL Marktwert. Außerdem fordern sie ein Gutachten der Bilder, die der Erblasser gemalt hat. Er war zeitlebens Hobbykünstler, hat aber NIE ein Bild verkauft, sondern diese nur innerhalb der Familie verschenkt. Auch hier ist der Wert unserer Meinung nach rein ideell. Überschreiten die Anwalts-/Gutachterkosten hier nicht den Streitwert? Der Sinn und Zweck dieser Aktion ist uns unklar. Das einzig wertvolle ist/war die Immobilie. Wie müssen wir reagieren?

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich auf Grundlage Ihrer Sachverhaltsberichts und des knapp über dem Mindesteinsatz liegenden Einsatzes summarisch gerne wie folgt beantworte:

Ein „Verkehrswertgutachten“ der Erbmasse steht den (einzelnen) Miterben in Ihrem Fall evt. zu. Zwar existiert mit der h.M. in Ermangelung einer Sonderbeziehung keine allgemeine Auskunftspflicht der Miterben untereinander, allerdings kann der Miterbe sich allemal über Bestand und Wert des Nachlasses in Kenntnis setzen und dabei evt. –evt.!- auch einen Gutachter beauftragen. Allerdings habe ich mit Ihrem Bericht ebenfalls Zweifel, ob dies angesichts der im Raume stehenden Summen so wie beschrieben verlangt werden kann. Eine abschließende Wertung ist auf Grundlage Ihrer –auszugsweisen- Informationen aber sicherlich nicht möglich.

Dennoch spricht einiges dafür, dass Sie die Forderung zurückweisen sollten.

Für eine Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf

Nachfrage vom Fragesteller 09.06.2006 | 22:26

Ihre Antwort verstehe ich so, dass die Miterben, welche das Gutachten fordern, diesen auch beauftragen und bezahlen müssen. Ist das korrekt?
Danke.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.06.2006 | 22:31

Sehr geehrte Frau S.,

danke für Ihre Nachfrage.

Ja, so war dies zu verstehen. Allerdings ist nicht auszuschliessen, dass die Aufwendungen am Ende wieder in die Erbmasse fallen (und der abschliessenden Quotierung unterliegen). Das lässt aus der Ferne und mit den auszugsweisen Informationen nicht sicher beurteilen.

Ich hoffe, Ihnen trotzdem weitergeholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüssen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -
ra.schimpf@gmx.de

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