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Gutachten EFH


12.02.2018 14:44 |
Preis: 30,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tamás Asthoff



Guten Tag,

ich habe einen Gutachter für Einfamilienhaus beauftragt eine kurze Immobilienprüfung durchzuführen. Er war für ca. 50 Min. da und hat paar Fotos gemacht.. Er fragte mich ob er für mich Kosteneinschätzung für die Renovierungen einholen soll. Auf meine Frage ob das dann viel kostet, sagte er, dass die Firmen (für die Renovierungsarbeiten) das Kostenlos geben doch. Jetzt habe ich eine Rechnung erhalten, Pauschalhonorar 660 € /Netto. Lt. Stundennachweis 2,5 Std. wurden für Kalkulation der Preisschätzung und Erstellung der Einschätzung für die Sanierungsarbeiten! Muss ich diese Rechnung jetzt bezahlen oder kann ich dagegen was machen? ich bin bereit sogar 2 Std. zu bezahlen!

Die Kosten des Honorars lt. Webseite:
- 120,- € für die erste Zeitstunde
- je weitere angefangene halbe Stunde 60,- €
- zzgl. Nebenkosten, falls erforderlich
Laut Homepage der Gutachterkanzlei:
Unsere gutachterlichen Leistungen setzen sich zusammen aus:
- der Objektbesichtigung
- der Begleitung beim Maklertermin, falls erwünscht
- der qualifizierten, schriftlichen Wertaussage (von-bis-Spanne)
- der Einschätzung der zeitnah erforderlichen Investitionen auf der Grundlage der Ortsbesichtigung
- der Erstellung eines Textes mit maximal 2 Seiten (ohne Beschreibungs- und Berechnungsteil sowie ohne Anlagen)



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Sehr geehrter Fragesteller,


Sie müssen dasjenige bezahlen, was vertraglich vereinbart war.

War nichts vereinbart(z.B.Pauschale), gilt der Preis auf der Webseite als "Angebot" , das Sie bezahlt haben.

Es ist wichtig, dass Sie davon einen Screenshot machen - für eventuelle Beweiszwecke.

Der Gutachter muss nämlich etwas Gegenteiiliges beweisen, wenn er mehr Geld haben will. Insbesondere widerspricht sich dieser scheinbar selber, das "Pauschalpreis" und "Stundennachweis" gegensätzliche Begriffe sind. Bei einer Pauschale wird nicht nach Stunden abgerechnet.

Wenn also keine Gebührenvereinbarung getroffen worden ist - was übrigens der Gutachter BEWEISEN muss - gilt der Preis auf der Webseite als Vertragsgrundlage.Bei 50 Min. sind das 120 Euro (mangels anderer Hinweise inkl.Mwst). Kann er keine andere Abrede beweisen, müssten Sie auch nicht mehr bezahlen. Fraglich bleibt, wie die angeblichen 2,5 Stunden nachgewiesen werden könnten.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


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