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Gutachten, Auskunft


20.06.2006 09:35 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Für meinen Schwiegervater wurde ein ärztliches Gutachten erstellt. Haben wir ein Recht den Inhalt zu erfahren. Wo können wir das Guachten anfordern? Gibt es Termine die eingehalten werden müssen?
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),


aufgrund des Datenschutzrechtes und der ärztlichen Verschwiegenheitspflicht haben Sie KEIN Recht, das Gutachten anzufordern und einzusehen.

Dieses ist nur möglich, wenn Ihr Schwiegervater sich schriftlich damit einverstanden erklärt und Sie unter Entbindung der Schweigepflicht der Gutachters ausdrücklich bevollmächtigt, das Gutachten anzufordern.

Da Ihrer Darstellung nicht entnommen werden kann, in welchem Zusammenhang dieses Gutachten erstellt worden ist, ist es schwierig, Ihnen dann die richtige Stelle und eventuelle Fristen zu benennen.

Da ich vermute, dass es sich um ein gerichtliches Verfahren handelt, wäre dann das Gericht der richtige Adressat (ggfs. wird der Gutachter aber auch selbst der richtige Adressat sein, was aber von dem jeweiligen Verfahren abhängig ist). Allerdings wird dann eine Verfahrensvollmacht zusätzlich benötigt, so dass dann, wenn der Schwiegervater keine Bedenken hinsichtlich Ihrer Einsicht hat, ein Rechtsanwalt zunächst mit der Akteneinsicht beauftragt werden sollte; diese bekäme dann die Akte komplett zur Einsicht, was auch für einen eventuellen weiteren Verlauf sicherlich sinnvoll wäre.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 20.06.2006 | 10:22

Ich habe eineGeneralvollmacht. Ich bekam dadurch sämtliche Auskunft über den Krankenverlauf, Unfall im Haus, Unfallversicherung, Unfall Oktober 2004 Meldung des Unfalls erst Sept05, da ich erst da die Versicherungspolice entdeckte. Schwiegervater Jahrgang 32 Versichsicherung gilt bis 75 Jahre.Vielleicht können sie die Fragen jetzt besser beantworten.Habe ich ein Recht auf das Gutachten und wo fordere ich es an?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.06.2006 | 10:30

Sehr geehrte Ratsuchende,

da es sich nach den ergänzenden Ausführungen um ein außergerichtliches Verfahren handelt, sollten Sie die Versicherung und den Gutachter direkt anschreiben. Fügen Sie die Vollmacht in Kopie bei und fordern Sie dann das Gutachten mit einer Frist von drei Wochen.

Der Gutachter KANN aber noch eine spezielle Vollmacht und eine Entbindungserklärung fordern, die dann beizubringen ist.

Noch ein Tipp: Da auf der "Gegenseite" eine Versicherung steht, müssen Sie beachten, dass in einer Vielzahl von Fällen die dortigen Sachbearbeiter ausgebildte Juristen sind, hier also die Einschaltung eines Rechtsanwaltes sicherlich sinnvoll wäre, um nicht möglichen Ansprüchen verlustig zu werden.

Sollte die Versicherung die Ersatzleistungen abgelehnt haben, müsste Ihr Schwiedervater (durch Sie vertreten) dann nach dem jeweiligen Vertrag innerhalb von sechs Monaten nach Ablehung Klage erheben, um seiner Rechte nicht verlustig zu werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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