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Gütertrennung/Testament

| 21.02.2015 18:59 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
Zur Information:
Ich möchte heiraten. Mein Zukünftiger und ich haben je 2 Kinder aus der Erstehe. Wir möchten, dass das Vermögen den jeweiligen Kindern aus der Erstehe vererbt werden soll.
Von daher wollen wir eine Gütertrennung vor Eheschließung notariell vereinbaren.

1.Wie hoch wären die Kosten bei einem Gesamtvermögen von ca 1 Mio €

1 Kann ich mein Testament handschriftlich hinterlegen oder muss auch das notariell beglaubigt werden?

3 Ich habe eine handgeschriebene Vorsorgevollmacht für meinen Lebensgefährten-ausgestellt. Reicht diese aus, um im Falle meines Todes meine finanziellen Angelegenheiten zu regeln, oder muss auch diese notariell beglaubigt werden?

4. Gibt es eine Gebührenordnung, in der wir vorab die Notarkosten ermitteln können und wo finde ich sie ? Sind die Notarkosten festgeschrieben oder werden sie unterschiedlich gehandhabt?

Vorab danke für Ihre Bemühungen



21.02.2015 | 19:31

Antwort

von


(892)
Robert-Perthel-Str. 45
50739 Köln
Tel: 022180137193
Web: http://www.rechtsanwalt-schwartmann.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.

Für die Beurkundung eines Ehevertrages mit der eine Gütertrennung vereinbart wird, dürften bei einem Reinvermögen von 1 Million Euro Kosten von ca. 3.500 EUR zzgl. USt und Auslagen entstehen. Diese Kosten sind dem Notar gesetzlich vorgegeben (siehe Frage 4).

2.

Ein Testament kann auch handschriftlich verfasst werden und dann beim Nachlassgericht hinterlegt werden. Notwendig ist die Hinterlegung übrigens nicht, aber Sie stellen damit natürlich sicher, dass es im Falle Ihres Ablebens auch bei Gericht bekannt wird.

3.

Eine Vollmacht über den Tod hinaus muss nicht notariell beurkundet sein, sondern kann handschriftlich und sogar mündlich erteilt werden. Der Vorteil in einer notariellen Beurkundung liegt natürlich - ebenso wie beim Testament - darin, dass späteren Streitigkeiten über die Echtheit oder Wirksamkeit der Urkunde vorgebeugt wird. Aber natürlich ist auch eine solche notariell beurkundete Vollmacht wiederum gebührenpflichtig.

4.

Die Kosten der Notare richten sich nach dem Gesetz über Kosten der freiwilligen Gerichtsbarkeit für Gerichte und Notare , gültig seit dem 01.08.2013. Das Gesetz finden Sie im Internet hier:

http://www.gesetze-im-internet.de/gnotkg/index.html#BJNR258610013BJNE013900000

Die Kosten richten sich nach dem jeweiligen Gegenstandswert und sind also festgeschrieben. Da die Ermittlung der Kosten im Einzelfall schwierig sein kann, weil der Gegenstandswert vielleicht erst nach konkreter Beratung durch den Notar ermittelt werden kann, empfiehlt es sich, den Notar vor einer Beauftragung darauf anzusprechen und die voraussichtlichen Kosten mitzuteilen.

Im Übrigen finden Sie dazu weitergehende Hinweise auf den Seiten der Bundesnotarkammer:

http://www.bnotk.de/Buergerservice/Notarkosten/Berechnung/index.php

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Bewertung des Fragestellers 23.02.2015 | 09:56

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Ich war vorab bei einem Notar, bei dem ich den Eindruck gewann, dass er das große Geschäft mit mir machen wollte.
Die Aussagen von Herrn RA Schwartmann haben mir sehr geholfen.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 23.02.2015
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Ich war vorab bei einem Notar, bei dem ich den Eindruck gewann, dass er das große Geschäft mit mir machen wollte.
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