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Gütertrennung rechtzeitig


| 19.07.2006 18:28 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Wir sind seit 19 Jahren verheiratet und haben vor fast 10 Jahren ein Haus gebaut, im Grundbuchamt stehen mein Mann und ich. Wir haben am 21.Juli Termin beim Notar für Gütertrennung und das Haus wird nur auf meinen Mann geschrieben. Ich hatte eine Geschäft dies wurde im März verkauft. Nun möchte die die das Geschäft gekauft hat vor Gericht gehen und mich zwecks Wucherpreis verklagen. Nun meine Frage? Falls es zu einem Vergleich kommen sollte muss dann unser Haus dran glauben oder gilt dann schon die Gütertrennung? Wir haben bis jetzt nur vom Anwalt ein Anschreiben bekommen. Gericht ist noch nicht eingeschaltet.
Da der Vertrag nur von mir unterschrieben wurde muss mein Mann doch nicht dafür geradestehen oder?

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Sehr geehrte Ratsuchende,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Ich gehe davon aus, dass Sie gegenwärtig noch im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft mit Ihrem Ehegatten leben. Auch in der Zugewinngemeinschaft haftet ein Ehegatte nicht automatisch für die Schulden des anderen Ehegatten. Die Vermögen der Ehegatten bleiben getrennt.

Sollte es zu einer Zwangsvollstreckung kommen, so kann hinsichtlich Ihrer Schulden (da nur Sie den Vertrag unterschrieben) auch nur in Ihr Vermögen vollstreckt werden. Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt nicht mehr als Eigentümerin des Hauses eingetragen sind, so ist eine Vollstreckung in das Haus auch nicht möglich. Hierfür spielt es keine Rolle ob eine Zugewinngemeinschaft oder Gütertrennung vorliegt. Anderes gilt hinsichtlich der beweglichen Sachen, die sich im Haus befinden. Hier gibt es nach § 1362 BGB zugunsten des Gläubigers die widerlegbare Vermutung, dass die Sachen dem Schuldner gehören.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.
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