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Gütertrennung bei Selbstständigkeit

13.11.2016 21:45 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Hallo,
Ich bin seit 1993 verheiratet und bin seit 2000 nebenberuflich selbstständig .
Mein Mann ist auch Selbständig sowie auch in versch. Branchen tätig und beteiligt im Inland und im Ausland.
Ich habe kürzlich das Haus in dem wir wohnen erworben.Dies ist nur auf mich im Grundbuch eingetragen.
Um mich abzusichern ,(das es von meinem Mann seiner Seite her durch seine Tätigkeiten im In und Ausland)möchte ich eine Gütertrennung vereinbaren.
Meine Frage wäre: welche Möglichkeiten habe ich in dieser Sache ?
so dass mich keiner von Seiten meines Mannes wie zB irgendwelche Gläubiger usw angreifen , dadurch das wir verheiratet sind.
Er wäre für eine Gütertrennung einverstanden.
Was für Verträge gibt es diesbezüglich , muss das dann auch noteriel begläubigt werden ?

Mfg

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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Um Gütertrennung zu vereinbaren ist ein Ehevertrags erforderlich. Der Ehevertrag bedarf der notariellen Beurkundung. D. h. Sie und Ihr Ehemann suchen einen Notar auf und schließen einen Ehevertrag, in dem Gütertrennung vereinbart ist.


2.

Für Schulden des Ehemanns haften Sie nicht bereits deshalb, weil Sie verheiratet sind. Eine (Mit)haftung Ihrerseits besteht nur, wenn Sie z. B. einen Darlehensvertrag gemeinsam mit dem Ehemann unterzeichnet haben.

Auch wenn Sie eine Bürgschaft übernommen haben, kommt eine Haftung Ihrerseits in Betracht.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 13.11.2016 | 23:00

Ist in meinem Fall ein Ehevertrag und eine Gütertrennung dann notwendig oder nicht?
Unser jetziger Status ist ja dann eine Zugewinn Gemeinschaft , entstehen dadurch nicht rechte von seiner Seite aus die eventuell von Gläubiger in Pflicht genommen werden könnten?
Was ist zu meinem Vorteil ?

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.11.2016 | 08:17

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Um die Ziele zu erreichen, die Sie in Ihrer Ausgangsfrage formuliert haben, ist die Gütertrennung sinnvoll. Ohne Gütertrennung findet im Fall der Scheidung der Zugewinnausgleich statt.


2.

Durch den gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft, in dem Sie jetzt leben, entsteht keine Haftung eines Ehegatten für die Schulden des anderen.

Zugewinngemeinschaft bedeutet Gütertrennung mit Ausgleich des Zugewinns im Fall der Scheidung. Wird Gütertrennung vereinbart, entfällt der Zugewinnausgleich. Das wiederum ist u. a. für das Haus von Bedeutung, das in Ihrem Alleineigentum steht.


Nit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


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