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Gültigkeitsdauer eines Testaments


| 19.05.2007 14:18 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Schweizer



Meine Tante ist gestorben, sie war 94 Jahre. Sie hat keine Angehörigen mehr. Vor 23 Jahren ist ihre Schwester, also meine Oma verstorben und hat per Testament ihr Erbe einer Dame vermacht, die Zeuge Jehovas ist. Die Dame lebt noch. Nun will der Nachlassverwalter mir einreden, dass damit die weitere Erbfolge festgelegt ist. So konnte meine Oma also mit diesem Testament bestimmen, wer 23 Jahre nach ihrem Tot ihre Schwester beerbt, wenn keine weiteren näheren Angehörigen mehr da sind. Die Kinder meiner Oma, also meine Mutti und ihr Bruder sind tot und es gibt nur noch 3 Enkelkinder, also mich und die 2 Kinder meines Onkels. Dann könnte ich doch auch per Testament festlegen, wer in 20 Jahren meine Erbfolge fortführen soll!? Werde ich nun etwas erben oder ist das wirklich so mit der Erbfolge durch dieses Testament?

Vielen Dank für Ihre schnelle Hilfe. Die Sache dauert jetzt schon 5 Monate.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt nach Ihren Angaben und Einsatzes beantworten möchte:

Die Ansicht des Nachlassverwalters ist zutreffend, sodass Sie leider nichts erben werden.

Durch ein Testament hat der Erblasser die Möglichkeit, Erben zu bestimmen oder auszuschließen und somit die gesetzliche Erbfolge durch die eigene zu ersetzen.
Die Erbfolge ist dann ZEITLICH UNBEGRENZT verbindlich festgelegt.
Deshalb ist es auch juristisch nicht zu beanstanden, wenn Ihre Oma durch Testament ihr Erbe einer Dame vermacht hat, die Zeuge Jehovas ist.

Auch Sie können deshalb bereits jetzt per Testament im Einzelnen genau festlegen, wer Ihr Erbe einmal fortführen soll.
Sofern Sie dabei dann gesetzliche Erben von der Erbfolge ausschließen (wollen), haben diese ggf. einen Pflichtteilsergänzungsanspruch gegen den oder die von Ihnen bestimmten Erben. Der Pflichtteil beträgt die Hälfte des gesetzlichen Erbteils.

Ich bedauere, Ihnen insoweit keine positive Antwort übermitteln zu können, hoffe aber trotzdem, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und weise bei Unklarheiten auf die kostenlose Nachfragefunktion hin.

Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit besten Grüßen
RA, Dipl.-Fw. Schweizer

E-Mail: reinhard.schweizer@gmx.net

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, sodass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Nachfrage vom Fragesteller 19.05.2007 | 17:00

Habe ich vielleicht eine Chance auf diesen Pflichtteilsergänzungsanspruch?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.05.2007 | 17:34

Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst einmal vielen Dank für die positive Bewertung.

Auch ein Pflichtteilsergänzungsanspruch steht Ihnen leider nicht zu.
Diesen Anspruch hätte damals Ihre Tante (innerhalb von drei Jahren) geltend machen müssen.

Mit besten Grüßen
RA, Dipl.-Fw. Schweizer

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