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Gültigkeit eines Gutscheines


12.10.2005 08:32 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren Anwälte,

meine Bekannte hat letztes Jahr im August ein Schmuckstück geschenkt bekommen, welches umgetauscht werden musste. Der Schmuck-Laden hat ihr stattdessen einen Gutschein (in Höhe von fast 400 €) mit einer Gültigkeit vom 31.12.2004 ausgestellt, da - so hat sie später erfahren - der Besitzer zum 01.01.05 gewechselt hat.

Jetzt hat sie aus verschiedenen Gründen den Termin zur Einlösung des Gutscheines verpasst und hat sich beim anderen Schmuckladen des ehemaligen Besitzers (mit gleichem Schmucksortiment) gemeldet.

Die Verkäuferinnen dort, sowie der ehemalige Besitzer verweigern jetzt die Einlösung des Gutscheines, da dieser ein fixes Datum hat - und dieses sei abgelaufen.

Ist diese Vorgehensweise von dem Geschäft rein rechtlich in Ordnung oder behält der Gutschein nicht doch seine Gültigkeit von mindestens drei Jahren?

Was kann meine Bekannte tun, damit Sie den Gutschein doch noch einlösen kann ...

Vielen Dank im Voraus

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Sehr geehrte Ratsuchende,

eine Befristung ist in der Regel zulässig, da dem Händler zugestanden wird, sein Wareangebot über einen überschaubaren Zeitraum auch nur anbieten zu müssen.

Allerdings halte ich die Frist von knapp fünf Monaten für unangemessen kurz.

So hat das LG München, Urteil vom 26.10.95, A.: 7 O 2109/95 sogar eine Frist von 10 Monaten als zu knapp bezeichnet und dem Kunden einen Anspruch auf Einlösung des Gutscheines zugestanden.

DAS sollte die Freundin mit dem Händler besprechen. Weigert er sich dann immer noch, sollte ein Kollege vor Ort aufgesucht werden, nachdem der Händler nochmals schriftlich mit einer Frist von 10 Tagen zur Einlösung aufgefordert worden ist, um ihn damit in Verzug zu setzen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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