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Grundstücksweiterverkauf

29.03.2018 09:16 |
Preis: 45,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Ich beabsichtige ein Grundstück mit einem aufstehenden Gebäude zu kaufen. Das Grundstück ist insgesamt 7000 m² groß.
Auf dem Grundstück kann ein weiteres Gebäude gebaut werden. Ich möchte deshalb ca. 2.000 - 3.000 m² abteilen und verkaufen, da mein Kapital sonst nicht reicht. Da der Kaufpreis aus eigenkapital gezahlt wird ist meine Frage.
Wie muss die Formulierung im Kaufvertrag sein, damit ich nicht, wenn das abgeteilte Grundstück verkauft wird darauf eine Steuer
wahrscheinlich einkommenssteuer zahlen muss. Es ist ja kein Kapitalertrag und auch keine einkommen. Denn ich habe die Summe ja nur verauslagt.

Sehr gehrter Ratsuchender,

es gibt keine Formulierung im Kaufvertrag, mit der Sie (sicher) die Spekulationssteuer des § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG (privates Veräußerungsgeschäft) dem Grunde nach umgehen können.

Denn ob Spekulationssteuer anfällt, hängt davon ab ob Sie einen Gewinn erwirtschaften.

Gewinn ist vereinfacht gesagt die Differenz zwischen Veräußerungs- und Anschaffungspreis § 23 Abs. 3 S. 1 EStG.

Da Sie einen Teil des Grundstücks wieder veräußern wollen, errechnen sich die Anschaffungskosten für diesen Teil aus der Aufteilung des Gesamtbeschaffungsbetrages im Verhältnis der Verkehrswerte auf die einzelnen Grundstückteile (BFH, 19.07.1983 - VIII R 161/82).

Sie könnten zwar versuchen, das abzuteilende Grundstück im Kaufvertrag höher als mit dem Verkehrswert zu bewerten, ob das das Finanzamt aber mitmacht, ist zweifelhaft.

Vorzugswürdig ist es, wenn Sie die bereits geteilten Grundstücke getrennt erwerben (also der Verkäufer die Grundstücke teilt), oder das von Ihnen abgeteilte Grundstück ohne Gewinn (d.h. ohne positive Differenz zwischen Verkaufspreis und Anschaffungskosten) veräußern.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


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