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Grundstücksverkauf mit Haus an eigenes Kind

| 30.01.2021 11:31 |
Preis: 60,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


12:36
Mein Kind hat 2010 auf meinem Grundstück ,mit nachweislich 100% eigenen Mitteln, sein Haus
finanziert und gebaut.
Die Bank hat, zur Absicherhung ihrer Forderung, mit meiner Zustimmung eine Hypothek
auf mein Grundstück ins Grundbuch eingetragen.
Mein Kind bewohnt das Haus seit dem Zeitpunkt der Fertigstellung des Hauses.
Die Hypothek im Grundbuch ist zwischenzeitlich wieder gelöscht.
Ich möchte den Grundstückteil auf dem das Haus steht und den Grundstücksteil vor und hinter
dem Haus an mein Kind verkaufen.
Dabei möchte ich das Haus, da es nicht von mir finanziert wurde, im Kaufpreis unberücksichtigt
lassen bzw mit 1€ pauschal ansetzen.
Kann ich solch einen Kaufvertrag mit meinem Kind machen?
Was muss ich dabei beachten?
30.01.2021 | 11:56

Antwort

von


(1044)
Hallestr. 101
53125 Bonn
Tel: 0228 629 46 462
Tel: 0179 4822457
E-Mail:

Sehr geehrter Fragensteller,

es spricht im Grunde nichts gegen Ihr Vorhaben. Für den Vorgang ist eine notarielle Beurkundung notwendig.

Es besteht kein logischer Zwang, das Haus mit dem Wert von mehr als 0 oder 1 € anzusetzen.

Offenbar war wirtschaftlich schließlich das Kind schon länger wahrer "wirtschaftlicher Eigentümer" des Hauses.

Bei den Vorgängen sollte man aber unter Umständen noch kurz einen Blick in das Erbschaft- und Schenkungssteuergesetz werfen, wenn das Grundstück selbst auch ein wenig günstiger verkauft werden sollte, wobei die Freibeträge zugunsten von Kindern freilich sehr hoch sind.

Über eine Bewertung mit 5,0 freue ich mich wie auch Ihre etwaige Nachfrage. Danke im Voraus hierfür.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Saeger


Rückfrage vom Fragesteller 30.01.2021 | 12:28

Danke für die schnelle Antwort.
Meine Intension für den Verkauf des Grundstückteils ist, meinem Kind das Eigentum an seinem Haus rechtlich zu zu sichern ohne dass es auf die Erbschaft abgerechnnet wird und ohne das erhebliche Notarkosten entstehen.
Sehen Sie da vielleicht noch eine bessere Möglichkeit?
Danke im Voraus

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 30.01.2021 | 12:36

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn das Grundstück zu dem Verkehrswert verkauft wird, sehe ich überhaupt keine Anrechnung.

Am einfachsten ist es sicher nichts zu verkaufen und schlicht zu vererben. Denn ein Verkauf ist einfach immer mit Notarkosten verbunden. Da führt auch kein Weg dran vorbei.

Auch eine Schenkung löst immer die 10 Jahres-Fristen nach Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz gemäß § 14 Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz / bzw. dem Pflichtteilsrecht des BGB nach § 2325 BGB aus.

Relevant wäre das aber nur für große Erbmassen und / oder andere Pflichtteilsberechtigte, wenn diese enterbt werden sollten.

MfG RA Saeger

Bewertung des Fragestellers 31.01.2021 | 12:49

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