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Grundstücksverkauf - Vertretung beim Notar

| 07.04.2019 14:04 |
Preis: 27,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Da ich mich aus gesundheitlichen Gründen in Kürze voraussichtlich bei der Beurkundung eines
Grundstück-Verkaufs beim Notar vertreten lassen muss, braucht es eine gültige Vollmacht für
einen Vertreter. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte die Vollmacht vom Notar aufgesetzt
bzw. vorbereitet werden.
Meine ganz einfache Frage: Kann der Vertreter diese Vollmacht in meinem Auftrag dort beantragen, ausfertigen und beglaubigen lassen und genügt mein Ausweis oder muss ich dazu selbst dort erscheinen? Es geht jetzt nur um die Ausfertigung der Vollmacht.

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Um den Grundstückskaufvertrag anschließend vollziehen zu können, ist eine notariell beglaubigte Vollmacht erforderlich. Dazu müssen Sie in Anwesenheit des Notars entweder Ihre Unterschrift leisten oder eine zuvor geleistete Unterschrift anerkennen.

Es ist also erforderlich, dass Sie entweder den Notar in seinem Büro aufsuchen oder - wenn dies aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein sollten - dass der Notar zu Ihnen kommt. Auch dies ist grundsätzlich zulässig, wenn es hierfür einen vernünftigen Grund gibt.

Fernbeglaubigungen, bei denen Sie und der Notar sich nicht begegnen, sind unzulässig.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-

Nachfrage vom Fragesteller 07.04.2019 | 15:23

Ist das auch notwendig, wenn mich der Notar schon kennt? Im letzten Jahr habe ich
zweimal bei ihm notarielle Unterschriften geleistet, vor ca. 6 Mon. auch unter einen
Grdst.-Kaufvertrag (vorausgesetzt, der Käufer wählt bzw. akzeptiert diesen Notar).

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.04.2019 | 15:32

Sehr geehrter Fragesteller,


gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Ja, das Verbot der Fernbeglaubigung gilt auch dann. Der Notar bestätigt, dass Sie die Unterschrift in seiner Anwesenheit geleistet oder anerkannt haben. Dafür ist Ihre Anwesenheit erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel

Bewertung des Fragestellers 10.04.2019 | 11:11

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