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Grundstücksteilung gemäß §8 WEG

| 24.08.2009 11:33 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Hallo,
wir haben ein Haus erworben(auf dem Grundstück stehen zwei Häuser) mit einen 2/5 Miteigentumsanteil , der andere 3/5. Die Auffahrt mit den Stellplätzen sollte Gemeinsschaftliches Eigentum sein. (in derTeilungserklärung und im Teilungsplan ist dies endeutig zu ersehen [Teilung nach § 8 WEG])

Nun hatte der andere Hausbesitzer (der die 3/5 Anteile hat) auf dem Bereich der Stellplätze sich ein Schuppen gebaut, diesen nutzt er nur alleine!

Der Schuppen steht zum Teil
- auf den Gemeinschaftseigentum (ca.12 m² Fläche) sowie auf seinen Miteigentumsanteil aber auch wahrscheinlich (klärt sich in der Woche) mit ca. 40 cm auf meinen Miteigentumsanteil.

Nun die Frage: Wie verhält es mit dem Schuppen, darf ich Ihn mit benutzen weil er auf dem Gemeinschafteigentum steht. Und was ist wenn er auch auf meinen Bereich steht, gibt es denn was zu beachten. Weil ursprünglich war ja nur ein Stellplatz geplant, nicht das der andere Hausbesitzter zu den Kosten des Schuppen dazu zieht.

Oder könnte man ein Rückbau verlangen?

Dieser Fall ist im Land Schleswig-Holstein.

Vielen Dank für eine Beantwortung

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Wenn der Schupppen zum Teil auf dem Gemeinschaftseigentum steht, können Sie verlangen, dass der Nachbar den Schuppen soweit zurückbaut, bis dieser auf dem Sondereigentum des Nachbarn ist.
Die Fläche, auf der sich der Schupppen befindet, ist nach der Teilungserklärung als Gemeinschaftseigentum ausgewiesen.
Der Nachbar ist daher nicht befugt, einen Schuppen auf dieser Fläche zu errichten.

Darüber hinaus ist § 912 BGB zu beachten.
Hat der Eigentümer eines Grundstücks bei der Errichtung eines Gebäudes über die Grenze gebaut, ohne dass ihm Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt, so hat der Nachbar den Überbau zu dulden, es sei denn, dass er vor oder sofort nach der Grenzüberschreitung Widerspruch erhoben hat.

Wenn der Schuppen nun tatsächlich auf Ihrem Miteigentumsanteil übergebaut worden ist, sollten Sie unverzüglich widersprechen.

Den Überbau des Schuppens haben Sie dann insoweit nicht zu dulden.

Sie können sich aber auch einvernehmlich mit dem Nachbarn in der Weise ins Benehmen setzen, dass Sie den Schuppen mitnutzen können.
Sollte der Nachbar hierauf nicht eingehen, rege ich an, einen Kollegen mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.


Bewertung des Fragestellers 24.08.2009 | 17:49

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