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Grundstücksrecht - Grenzbebauung

18. Oktober 2021 10:35 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Grenzebauung, Mindestabstand auf das Nachbargrundstück verlagern.

Unser Nachbar Baut auf seinem Grundstück ein neues Gebäude. Im Zuge dessen wurde das zu uns anliegende Grundstück und deren Grenze besichtigt. Dabei ist aufgefallen dass ein älteres Wohngebäude welches auf seinem Grundstück steht exakt genau an der Grundstücksgrenze zu uns steht.

Wir wurden gebeten eine Verzichtserklärung zu unterschreiben, kein Gebäude innerhalb 6 Meter unserer Grundstücksfläche zu bauen. Besteht ein Recht auf verlangen einer Miete für die Nutzung unseres Grundstücks (3 Meter) aus der Vergangenheit oder in der Zukunft?

18. Oktober 2021 | 12:04

Antwort

von


(1515)
Hochwaldstraße 16
61231 Bad Nauheim
Tel: 06032/9353573
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Durch die Grenzbebauung kann der Nachbar seine Abstandsfläche zur Grundstücksgrenze von mindestens drei Metern nicht einhalten. Insoweit soll die Mindestabstandsfläche komplett auf Ihr Grundstück verlegt werden, was eine Einschränkung und auch eine Wertminderung zur Folge hat.

2. Wenn Sie den Vorschlaf akzeptieren dürfen Sie in der Abstandsfläche von Ihrem Grundstück mit sechs Meter keine Wohnbebauung vornehmen, wozu auch eine Terasse bzw. Wintergarten gehören kann.

3. Zur weiteren Vorgehensweise:

Da die Abstandsfläche von der konkreten Bebauung - Haushöhe, Dachneigung - abhängt, sollte zunächst geklärt werden, ob die Mindestabstandsfläche von sechs Metern ausreichend ist.

Im weiteren wäre zu klären, welche Konsequenz es hätte, wenn Sie ihre Zustimmung nicht erteilen, wozu SIe auch nicht verpflichtet sind. Sollte der Nachbar dann gezwungen sein, das Haus zurückzubauen, wäre die hierfür anfallenden Kosten Maßstab für eine etwaige Entschädigung für Ihre Zustimmung.

Denn wenn Sie einmal Ihre Zustimmung in Form einer Baulast oder Grunddienstbarkeit erteilen, können Sie diese ohne Mitwirkung des Nachbareigentümers nicht mehr zurücknehmen.

Sie können insoweit Ihre Zustimmung von einer Einmalzahlung oder einer Rentenzahlung anhänig machen, da Ihr Grundstück hierdurch eine Wertminderung erfährt.
Maßstab der Entschädigung kann die Wertminderung Ihres Grundstückes oder aber der finanzielle Aufwand Ihres Nachbarn für einen Rückbau sein.
Im Zuge der Verhandlungen sollte auch der Bebauungsplan herangezogen werden, soweit ein solcher vorhanden ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

ANTWORT VON

(1515)

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