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Grundstückskauf - Maklercourtage - Verzichtserklärung

27.06.2009 16:51 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Holger J. Haberbosch


Guten Tag,

wie ist bei folgendem Sachverhalt umzugehen:

Zwischen Käufer und Verkäufer wird ein Grundstückskaufvertrag geschlossen - unter Zuhilfenahme eines Maklers für die Vermittlung.

Der Makler verlangt einen Betrag X in bar vom Käufer des Grundstückes. (Vom Verkäufer verlangt der Makler nichts). Der im Internet (Immobilienbörse) angegebene Provisionssatz beträgt 3% + Steuer vom Käufer. Der geforderte Barbetrag ist unter den 3%- der Makler möchte dieses Geld "ohne Rechnung".

Wie kann ich mich als Grundstückskäufer vor Forderungen des Maklers nach Grundstückskauf absichern? Wäre es möglich, eine Verzichtserklärung aufzusetzten, in der folgendes steht:

"Hiermit verzichte ich, Immobilienmakler XX, auf die vom Käufer zu zahlende Provision / Courtage in Höhe von X% für den Kaufvertrag für Grundstück XXXX"

Wäre eine kurze Erklärung ausreichend, so dass der Makler keine späteren Forderungen mehr stellen kann? Oder wäre eine Klausel im notariellen Kaufvertrag sinnvoll?

Vielen Dank.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich möchte Ihre Frage anhand des dargestellten Sachverhaltes und des ausgelobten Einsatzes wie folgt beantworten:

1. Offensichtlich möchte der Makler die Provision "schwarz" erhalten. Hiervon ist dringend abzuraten.

2. Sollten andere Gründe für die Barzahlung vorliegen, müssen Sie sich absichern, dass er später nicht erneut die Provision geltend macht.
Hierzu würde zum einen ein neutraler Zeuge, der bei der Geldübergabe dabei ist ausreichen.

Zum anderen wäre es auch möglich, den von Ihnen angedachten Verzicht schriftlich festzuhalten. Im notariellen Kaufvertrag wäre dies grundsätzlich auch möglich unter der Voraussetzung dass der Makler mit unterschreibt, was jedoch unüblich ist.

Ebenso würde eine Quittung, welche die Zahlung des Betrages bestätigt ausreichen, welche der Makler aber wahrscheinlich aus den oben genannten Gründen nicht ausstellen werden wird.

Nachfrage vom Fragesteller 27.06.2009 | 17:08

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Warum ist von dieser Praxis - ich zahle dem Makler "schwarz" einen Betrag gegen Unterschrift einer Verzichtserklärung - dringend abzuraten? Könnte es für mich als Käufer irrgendwelche Konsequenzen haben?

Ihrer Antwort nach würde somit eine solche Verzichtserklärung spätere Provisionsforderungen des Maklers ausschließen - ist das korrekt?

Vielen Dank und beste Grüße!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.06.2009 | 17:27

Sehr geehrter Fragesteller,
die Problematik ist, dass es sich sofern der Makler den Betrag tatsächlich "scchwarz" vereinnahmt,um eine steuerstraftat handelt. Kann man ihnen Kenntnis von seiner Absicht beweisen sind sie Mittäter oder zumindest Gehilfe dieser tat. Um sich hier unnötigen Ärger zu ersparen rate ich von Barzahlungen grds ab. Hinsichtlich etwaiger Forderungen des Maklers sind sie mit einer verzichtserklärung abgesichert

Mit freundlichen grüßen


Haberbosch

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