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Grundstückskauf, Übergangszeit zwischen Unterschrift beim Notar und Bezahlung

25.06.2019 13:10 |
Preis: 55,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: In Grundstückskaufverträgen ist meist eine Klausel aufgenommen, dass das Grundstück gekauft wird die besichtigt. Der Verkäufer schuldet dann die Übergabe eines Zustandes wie anlässlich des Besichtigungstermins. Spätere Schäden muss er beseitigen.

Den Kaufvertrag von einem Baugrundstück habe ich beim Notar unterschrieben.
Darf der Verkäufer in der Übergangsphase zwischen meiner Unterschrift und Bezahlung
o. Grundbucheintrag (3 Monate), weiterhin auf das Grundstück zugreifen und verändern ,indem er z,B.
Erdaushub seiner benachbarten Grundstücke auf mein Grundstück verteilt?

Bemerkung: Laut seiner Behauptung war die Erde teilweise vorher(vor meiner Unterschrift) auf meinem Grundstück.
Da es für mich eventuell nach Kelleraushub, hohe Abfuhrkosten bedeuten würde, bin ich dagegen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Genau wird man Ihre Frage erst bei Durchsicht des Kaufvertrages beantworten können. Ich vermute, dass das Grundstück dort als Baugrundstücke beschrieben ist. Möglicherweise wurde auch aufgenommen, dass die Sachmängelhaftung soweit zulässig ausgeschlossen ist und Sie das Grundstück in dem Zustand kaufen, indem Sie es besichtigt haben. In den meisten notariellen Kaufverträgen ist eine derartige oder ähnliche Klausel enthalten.

Wenn also anlässlich der Besichtigung keine Erde von anderen Grundstücken dort gelagert war, können Sie auch verlangen, dass Ihnen das Grundstück in einem derartigen Zustand übergeben wird. Eine zwischenzeitliche Lagerung müssen Sie erlauben, da es noch nicht Ihnen gehört. Sie müssen natürlich beweisen, dass der Zustand des Grundstücks bei Besichtigung dergestalt war, dass die Erde von den Nachbargrundstücken dort nicht gelagert war. Vielleicht haben Sie aber Fotos von diesem Termin oder Zeugen oder es gibt auch ein Exposé, aus dem man entnehmen kann, dass dort keine Erdhügel angehäuft waren.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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