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Grundstückseigentum


19.10.2006 14:31 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Werte Damen und Herren,

wende mich mit einer Frage aus dem Bereich Familienrecht an Sie.
Ich lebe mit meinem Mann im eigenen Haus auf eigenem Grundstück.
Kürzlich ergab sich ein Streitgespräch, welches mich sehr nachdenklich gestimmt hat. Habe mir über diese Problematik bisher zugegebenermaßen keine Gedanken gemacht, da ich meine Ehe als recht stabil eingeschätzt hatte, was sich mittlerweile jedoch anders entwickelt.
Es ging bei diesem Streiti um die Besitzverhältnisse und den Anspruch für mich als Ehefrau.
Wir haben am 5.Juli 1995 geheiratet und der Kauf von Haus und Hof (Mehrfamilienhaus mit ca. 700 m² Grundwohnfläche und Grundstück von knapp 5000 m²) wurde im November 1995 getätigt, und zwar von meinem Mann und seinem damaligen Geschäftspartner als Grundstücksgmeinschaft. Der Partner ist mit Wirkung vom 1. September diesen Jahres aus Firma und Grundstück ausgeschieden und bekommt aus unserem privaten Vermögen eine Abfindung.
Mein Mann ist nun der Meinung, da ich als Ehefrau nicht im Grundbuch stehe, dass ihm Haus und Grundstück nunmehr alleine gehören und bei einer eventuellen Trennung ich keinerlei Ansprüche zu stellen habe. Ich habe ihm versucht zu erklären, dass wir in einer Zugewinngemeinschaft leben und ich selbstredend Ansprüche auf unser gemeinsames Grundstück habe, zumal es in der Ehe ja gekauft wurde, obwohl die Kaufverhandlungen mit der Gemeinde schon vor meiner Zeit begonnen haben. Der Kaufvertrag wurde im November 1995 von beiden Parteien unterzeichnet.
Es sind natürlich noch Schulden auf das Haus offen. Mir geht es nur um eine Aussage, ob mein Mann damit Recht hat, wenn ich nicht im Grundbuch stehe, gehört mir auch nichts. Das kann ich mir nicht vorstellen, da ja in den fast 12 Jahren, in denen wir verheiratet sind auch meine Kraft, Arbeit und letztendlich auch mein Geld in diesem Haus und Grundstück stecken.
Wie kann ich mich da absichern??

Vielen Dank im Voraus

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen summarisch wie folgt beantworten:

Hinsichtlich des Grundstücks hat Ihr Mann Recht. Im Rahmen der gesetzlichen Zugewinngemeinschaft verbleibt jedem Ehegatten das eigene Vermögen. Nachdem sie nicht im Grundbuch als Eigentümerin eingetragen sind, befindet sich das Grundstück - auch im Falle einer Scheidung - im alleinigen Eigentum des Ehegatten.

Der Anspruch auf Zugewinnausgleich bleibt unabhängig davon bestehen. Dieser Zugewinn, der auch in der Wertsteigerung des Grundstücks liegen kann, ist im Falle der Scheidung auszugleichen. Dieser Ausgleich ist jedoch grundsätzlich in Geld vorzunehmen, so dass auch hieraus kein direkter Zugriff auf das Grundstück erfolgen kann.

Ich hoffe, Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick gegeben zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Für evtl. Rückfragen und ggf. die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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