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Grundstücksaufschüttung des Nachbarn geht auf meinen Grund

| 08.12.2018 10:32 |
Preis: 40,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Guten Tag.

Ich werde von meinen Eltern ein Grundstück überschrieben bekommen. Nach dem auffinden der Grenzsteine habe ich festgestellt das die Böschung/Hang eines Nachbarn dessen Grundstück ca 0,75 m höher ist (wurde vor ca 35 Jahren ohne Genehmigung aufgeschüttet) komplett ( ca 1,5 m breite) auf meinem Grundstück ist. Ebenfalls befindet sich der Zaun komplett auf meinem Grundstück (ca. 10cm) .

Trotz zweimaligem Versuch ist der Nachbar nicht gesprächsbereit.

-Wenn ich die Böschung abgrabe. Wer muss die Mauer dann zahlen und wo muss sich diese befinden.
-Oder muss der Nachbar sein Gelände mit einem natürlichen Gefälle wieder an mein Grundstück anpassen.


Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,


der Nachbar kann nicht über die Grenze hinweg die Aufschüttung auf frem,den Boden vornehmen. Er ist zum Rückbau und auch dann zur sicheren Abstützung (Mauer, L-Steine etc.) AUF SEINEM Grundstück verpflichtet. Daber gehe ich nach Iher Sachverhaltsdarstellung aus, dass das Höhenniveau auf Ihrem Grundstück der natürliche Bodenverlauf darstellt.

Macht der Nachbar es trotz ordnungsgemäßer Fristsetzung nicht, haben Sie einen gerichtlich durchsetzbaren Anspruch über §§ 985, 1004 BGB, den Sie auch durchsetzen sollten, da Ihr Nachbar kein Gewohnheitsrecht hat, der ihm das gestatten würde.


Graben Sie hingegen nun ab, werden Sie zunächst für die Abstützung sorgen müssen, hätten aber einen Kostenerstattungsanspruch (sofern die Rückbauaufforderung ordnungsgemäß gewesen ist).


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 09.12.2018 | 13:01

Hallo Herr Bohle,

vielen dank für Ihre Antwort. Das heißt das der Anspruch auf den Rückbau auch nach diesen 35 Jahren nicht erlischt ?


Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.12.2018 | 13:10

Sehr geehrter Ratsuchender,


diese Frage stellt sich so nicht, da diese unerlaubte Aufschüttung auf Ihrem Grundstück liegt und Sie dann diese Rechte geltend machen können, wenn nun Ihr Eigentum beeinträchtigt wird.

Fordern Sie den Nachbarn unter Setzung einer angemessenen Frist auf, teilen Sie ihm mit, dass Sie nach Fristablauf IHR Eigentum bis zur Grenze verändern werden und fürdern Sie ihn auf, dann für die notwendige Abstützung Sorge zu tragen. Teilen Sie ihm Mit, dass Sie nach Fristablauf auch Kostenersatz geltend machen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 11.12.2018 | 09:23

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