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Grundstücke getauscht


15.05.2006 15:16 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Ich habe folgende Frage wir haben vor 3-Jahren ein Haus von den Großeltern gekauft. In diesem Zusammenhang war ein Teilgrundstück als Landschaftsschutzgebiet deklariert. Dieses Grundstück wurde mit dem Nachbarn getauscht, da sein Grundstück vor unserer Haustür liegt. Diese Handlung wurde ca. 1980 mündlich zwischen beiden Parteien vereinbart, bzw. musste auf diesem Grundstück ein Baum mitgekauft werden (Preis 750,00 DM)
Zeitgleich hat der besagte Nachbar aber von der Jägerschaft eine Ausfallnutzungsentschädigung bekommen, da er dieses Grundstück ebenfalls nicht Nutzen konnte. Nun fordert unser Nachbar sein Grundstück wieder zurück. Mit dem Argument, dass er jetzt wieder seine Kühe dort platzieren möchte. Wir reden hier von einer Fläche von ca. 500 m² Wiese vor unserer Haustür und ca. 1.300 m² Landschaftsschutzgebiet.
Was können wir in diesem Fall tun? Und muss uns ein Wegerecht zu unserem Baum erhalten bleiben?
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Der mündliche Vertrag genügt nicht den Formvorschriften. Deshalb ist er unwirksam. Es herrscht das alte Eigentumsverhältnis immer noch vor, so dass die Forderung Ihres Nachbarn berechtigt ist.

Ein Wegerecht zu dem Baum besteht nicht, da der Baum dem Schicksal des Grundstücks folgt. Auch die Erstattungsfähigkeit des Kaufpreises für den Baum (750,00 EUR) ist problematisch: Hier müssten Sie beweisen, dass der Kaufpreis bezahlt worden ist.

Um eine abschließende Beurteilung geben zu können, müssten sämtliche Umstände des Falles bekannt und gegeneinander abgewogen werden. Hierzu müssten Sie einen Anwalt beauftragen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichem Gruß

M. Timm
-Rechtsanwalt-
www.peukerttimm.de
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