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Grundstück landwirtschaftliche Nutzfläche

31.03.2016 11:48 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

Hintergrund:
wir besitzen ein genehmigtes Haus im Außenbereich auf einem 600m2 Grundstück (Bundesland Bayern). Wir hätten jetzt die Möglichkeit, das Grundstück um eine angrenzende Teilfläche durch Kauf zu erweitern. Bei dieser Teilfläche handelt es sich derzeit um landwirtschaftliche Nutzfläche, die zur Heugewinnung genutzt wird. Im Flächennutzungsplan ist die betreffende Teilfläche als Fläche für die Landwirtschaft ausgewiesen. Im Falles eines Kaufs möchten wir diese Teilfläche in unseren Garten integrieren (Rasen, Büsche, Bäume). Wir planen keine Bebauung.
Die zum Verkauf angebotene Teilfläche hat eine Größe von 500 m2, die Gesamtfläche der nachbarlichen landwirtschaftlichen Nutzfläche beträgt 4 ha.

Frage: Handelt es sich bei dieser Situation um eine Nutzungsänderung, die von der Gemeinde genehmigt werden muss? Und wäre sogar eine Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich? Hat aus Ihrer Sicht ein solches Unterfangen Aussicht auf Erfolg?
Vielen Dank für Ihre Einschätzung,
mit freundlichen Grüßen
31.03.2016 | 12:26

Antwort

von


(1048)
Hallestr. 101
53125 Bonn
Tel: 0228 629 46 462
Tel: 0179 4822457
E-Mail:

Sehr geehrter Fragensteller,

grundsätzlich kann es sich in der Tat um eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung handeln.

Vorrangig ist dies aber teilweise durch kommunale Ortssatzungen geregelt. Deswegen empfiehlt sich vor dem Kauf meines Erachtens die mündliche und - für Beweiszwecke - auch schriftliche Rückversicherung bei der Gemeinde - dort dem Bauamt. Dies prüft auch gleich die landschaftsschutzrechtlichen und etwaige andere Aspekte - Fächennutzungsplan - mit.

Allerdings ist die Nutzungsänderung von landwirtschaftlicher Nutzung in einer Gartenfläche nicht so wesensfremd wie z. B. eine beabsichtigte Bebauung. Zumal ja nur Heu gewonnen wird. Auch könnte der Bauer die Fläche ja einfach brach liegen lassen, so dass ein "quasi-Garten" entstünde. Dementsprechend bin ich guter Dinge, dass dem Vorhaben im wesentlichen nichts entgegensteht.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -


ANTWORT VON

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