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Grundstück Markierung

| 12.11.2012 14:49 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Hallo, wir haben ein Eckhaus gekauft in einer alten Straße, die fast keinen Bürgersteig hat. Wenn man aus der Haustüre heraustritt, steht man praktisch schon auf einem geteerten "Bürgersteig". Links auf diesem Bürgersteig ist eine Kennzeichnung, dass von dieser Markierung zurück zur Hauswand unser Grundstück ist. Von dieser Kennzeichnung nach rechts, vorbei an der Haustüre, zum Nachbarn hin ist die andere Markierung.
Der Vorbesitzer hat uns gesagt, dass bis zur Markierung es unser Grundstück ist. Von der linken Hauswand bis zur Markierung wurde schon vor Jahren ein Gestell aus Holz gebaut, wo die Mülltonnen untergebracht werden können. Es stehen schwere Steinkästen für Blumen vor der Haustüre sowie auch große Steinkrüge zur Bepflanzung, eben genau auf diesem bisschen Streifen "Bürgersteig".
Zur Vorgeschichte: Ein Teil es Hauses ist von 1948 und dazugebaut bis 1985. Seit 1978 an wohnten die Vorbesitzer in diesem Haus mit diesem Zustand vor der Türe. Inzwischen hatte schräg hinter dem Haus an der linken Hausseite etwas zurückgesetzt ein neuer Hausbesitzer gebaut. Diesem stand dieses Holzgestell im Wege, denn dieser wollte einen Carport bauen, der aber die Einfahrt nicht zur Straße direkt hatte, sondern man muss von der Straße links in eine Gasse (nur für Radfahrer und Fußgänger), um rechts in den Carport zu kommen, also an unserer linken Hausecke herum. Ihn hatte dieses Gestell gestört. aber die Vorbesitzer haben sich durchgesetzt. Da die Markierung bis zum Ende des Holzgestells ging, blieb dieses als stehen.
Wir zogen ein in dieses Haus und ein Motorrad fand seinen Platz direkt am Haus links an der Hauswand, also noch innerhalb der Markierung. Da gestern Sperrmüll war, musste das Motorrad kurzfristig auf die rechte Seite, d.h., da wo nicht viel Platz ist, rübergestellt werden, aber innerhalb der anderen Markierung direkt am Haus. Es schellte eine Dame und meinte, ob dass Motorrad da stehen müsse, es wäre ein Gehweg. Da hatte ich ihr dasselbe gesagt, wie die Vorbesitzer und sie meinte, das glaubt sie nicht, sie würde sich bei der Stadt erkundigen.
Meine Frage: Dürfen wir diese kleine Stellfläche nutzen innerhalb unserer Markierung des Grundstückeigentums oder nicht? Auch, wenn es aussieht, als sei es ein "Bürgersteig"?

Sehr geehrte Fragestellerin,


unter Berücksichtigung des von Ihnen dargestellten Sachverhalts und Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Sie schildern, dass Ihre Grundstücksgrenze vor Ihrer Haustür in einem Bereich liegt, der lediglich optisch an einen Bürgersteig erinnert. Wenn die Mitteilung der Voreigentümer, wonach der von Ihnen bezeichnete Bereich noch zu Ihrem Grundstück gehört, richtig ist, sehe ich keinen Grund, warum Sie dort nicht ein Motorrad abstellen dürften. Allein der Umstand, dass der für Fußgänger verfügbare Platz dann schmaler ist, verbietet Ihnen nicht die Nutzung Ihres Grundstücks.

Bitte beachten Sie, dass dieses Forum nur eine erste Orientierung bieten, nicht aber die persönliche Beratung ersetzen kann. Hinzu kommt, dass durch Ihre Beschreibung der örtlichen Gegebenheiten nur eine ungefähre Vorstellung von der Grundstückssituation möglich ist. Dennoch hoffe ich, dass Ihnen meine Antwort weiterhilft.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel

Bewertung des Fragestellers 12.11.2012 | 18:33

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