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Grundsteuer nach Hausverkauf

07.07.2015 23:11 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Zusammenfassung:

Grundsteuer beim Hauskauf

Ich habe ein Haus verkauft. Der Eigentumsübergang fand im März statt. Im Mai bekam ich eine Aufforderung zur Zahlung der Grundsteuer für das laufende Jahr. Im Kaufvertrag ist geregelt worden, dass alle anfallenden Lasten usw. auch solche, die vorher angefallen, jetzt aber erst in Rechnung gestellt werden, ab Eigentumsübergang vom Käufer gezahlt werden müssen.
Ich habe daher die betreffende Gemeinde davon informiert und eine Kopie der entsprechenden Passage des Kaufvertrages beigefügt. Die Gemeinde hat das nicht interressiert und mir mitgeteilt, dass sie von mir die Grundsteuer einfordert, weil die Regelung im Kaufvertrag eine "privatrechtliche Angelegenheit" sei.
Frage: Hat die Gemeinde hier Recht? Und müsste ich in diesem Fall für mir noch nicht bekannte rückwirkend erstellte Bescheide z. B. Straßenausbaubeiträge oder Verbesserungsbeiträge auch in Jahren noch in Vorleistung gehen und mir das Geld von Käufer zurückholen?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Hat die Gemeinde hier Recht?

Ja

§ 10 Grundsteuergesetz

Steuerschuldner
(1) Schuldner der Grundsteuer ist derjenige, dem der Steuergegenstand bei der Feststellung des Einheitswerts zugerechnet ist.
…."
Nachdem der Käufer im Grundbuch eingetragen wird und ein Einheitswertbescheid auf ihn erlassen wird, wird er der Steuerschuldner. Das dauert ca. 6 Monate. Sie zahlen jetzt die Steuer und stellen sie ihm in Rechnung.
2. Und müsste ich in diesem Fall für mir noch nicht bekannte rückwirkend erstellte Bescheide z. B. Straßenausbaubeiträge oder Verbesserungsbeiträge auch in Jahren noch in Vorleistung gehen und mir das Geld von Käufer zurückholen?
Solange Sie im Grundbuch als Eigentümer stehen: ja. Persönlich beitragspflichtig ist derjenige, der zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des Beitragsbescheides im Grundbuch als Eigentümer bzw. Erbbauberechtigter des Grundstückes eingetragen ist. Das ist in Kommunalabgabengesetzen (für Sie evtl. für das Land Sachsen-Anhalt (KAG LSA)) geregelt.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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