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Grundsicherung meiner geistig und körperlich behinderten Tochter

| 21.09.2018 10:32 |
Preis: 51,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


Meine geistig und körperlich behinderte Tochter lebt bei meiner Frau und mir im gemeinsamen Haushalt (Einfamilienhaus). Die Tochter erhält eine Grundsicherung für den Lebensunterhalt von 434,81 Euro im Monat. Aus der Tätigkeit in einer Werkstatt für Behinderte bezieht sie einen Lohn von 130,48 Euro im Monat.
Bitte teilen sie mir mit, ob der Betrag der Grundsicherung angemessen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hafner

21.09.2018 | 12:20

Antwort

von


(1928)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vorbehaltlich einer individuellen Prüfung, die unbedingt an Hand des Bescheides und der tatsächlichen Umständen erfolgen muss, könnte der Betrag angemessen sein.

Da die Tochter noch bei Ihnen lebt, beträgt der Regelsatz 374,00 €.

Hinzuzurechnen ist unter Umständen ein Mehrbedarf. Ist Ihrer Tochter das Merkzeichen "G" oder "aG" zuerkannt worden, besteht ein Mehrbedarf in Höhe von 17% des Regelsatzes. Liegt diese Voraussetzung nicht vor, kann sich auch ein Mehrbedarf z.B. aus einer besonderen erforderlichen Ernährung ergeben. Das müsste dann dargelegt werden.

Neben dem Regelsatz stehen der Tochter auch Kosten für Unterkunft zu. Da die Tochter noch zu Hause lebt, sind diese aber anteilig nach den Familienmitgliedern zu bemessen.

Kommt kein Mehrbedarf in Betracht und nehmen wir die Kosten der Unterkunft fiktiv mit 100,00 € anteilig an, würde sich ein Bedarf in Höhe von 474,00 € ergeben.

Allerdings wird nach § 82 Abs. 3 Satz SGB XII ein Teil des Einkommens der Tochter angerechnet.

Zunächst wird 1/8 des derzeitigen Regelbedarfs der Stufe 1 in Höhe von 52,00 € vom Einkommen abgezogen. Dann verbleiben noch 78,48 €. Von diesen werden dann 50% unberücksichtigt gelassen, so dass allenfalls 39,24 € anzurechnen wären.

Bei der von mir angenommenen Berechnung würden dann nach Abzug der 39,24 € von den 474,00 € ein Betrag in Höhe von 434,76 €. Dieser entspricht dann auch der bewilligten Leistung, abgesehen von der Abweichung der Centbeträge.

Aber meine Berechnung kann nur eine grobe Einschätzung sein, da ich natürlich die Unterkunftskosten nicht kenne und auch nicht einschätzen kann, ob noch ein Mehrbedarf angenommen werden kann.




Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


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