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Grundschulleherin hat uns mitgeteilt unseren 7 jährigen Sohn zu malträtieren

09.11.2011 20:43 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Wir haben einen Anruf von der Leherin unseres Sohnes bekommen nachdem er nicht auf ihre Anweisungen reagiert hat in dem Sie uns wörtlich mitgeteilt hat, unseren Sohn solange zu malträtieren bis er es begriffen hat!! Unser Sohn ist 7 jahre alt und geht auf eine private Grundschule in die 2 Klasse.
Meine Frage nun, nachdem ich mir die genaue Definition von malträtieren (jemanden malträtieren jemanden so behandeln, dass man ihm körperlich od. psychisch weh tut) angeschaut habe, ist diese Androhung, Aussage in irgendeiner Weise rechtlich zu ahnden? Oder wie kann ich gegen diese Grundschullehrerin vorgehen?
10.11.2011 | 00:31

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

die zulässigen erzieherischen Maßnahmen sind in § 53 des NRW-Schulgesetzes geregelt. „Malträtieren" ist dort (selbstverständlich) nicht vorgesehen. Die Androhung des „Malträtierens", um ein bestimmtes Verhalten zu erzwingen, ist ein strafbarer Nötigungsversuch gem. § 240 II StGB. Sie könnten die Lehrerin daher bei der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft anzeigen. Außerdem handelt es sich um ein Dienstvergehen, das bei der Schulaufsichtsbehörde (kommunales Schulamt) angezeigt werden kann.

Folgendes sollten Sie jedoch berücksichtigen:

1. Die betreffende Lehrerin wird wahrscheinlich bestreiten, angedroht zu haben, Ihren Sohn malträtieren zu wollen. Möglicherweise wird nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft Ihre Aussage nicht ausreichen, das Fehlverhalten der Lehrerin vor Gericht zu beweisen, so daß die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellt.

2. Nicht ganz fernliegend erscheint mir auch, daß die Lehrerin sich – entweder aus Unkenntnis oder (unangebrachtem) „Humor" – in der Wortwahl vergriffen hat und gar nicht drohen wollte, Ihren Sohn zu quälen, sondern nur zum Ausdruck bringen wollte, daß sie Ihren Sohn immer wieder beharrlich ermahnen wolle, ihre Anweisungen zu befolgen. In diesem Fall würde der Nötigungsvorsatz fehlen, eine Strafbarkeit der Äußerung läge nicht vor. Die Wortwahl („malträtieren") ist allerdings völlig unangemessen, so daß ich raten würde, sich zumindest bei der Schulleitung zu beschweren.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!


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