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Grundschuldeintragung / Notargebühr


13.01.2007 22:27 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht



Ich bin dabei ein Darlehen über 50.000 EUR aufzunhemen. Ich möchte vorab gerne wissen, wie hoch die Notarkosten wohl etwa sein werden, für die vorzunehmende Grundschuldbestellungsurkunde? Die einzutragende Grundschuld (Sicherheit für die Bank) soll 50.000 EUR betragen. Muss dies zwingend notariell gemacht werden, oder ginge es auch ohne einen Notar?
Und wie wäre es bei der Eintragung einer Hypothek in Sachen Notwendigkeit einer Notartätigkeit? Es geht darum, dass ich gerne diese Kosten sparen würde. Des weiteren wüsste ich noch gerne, wie hoch die Gebühren des Amtsgerichts sein werden, das die Grundbucheintragung vornimmt?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

die von Ihnen aufgeworfene Frage beantworte ich Ihnen wie folgt:

Die Grundschuldbestellung ist die durch eine notarielle Urkunde erklärte Zustimmung eines Grundstückeigentümers dass sein Grundstücks mit einer Grundschuld belastet werden darf. Diese Zustimmung ist zugleich mit einem Antrag verbunden, die Grundschuld in das Grundbuch einzutragen.

Im Unterschied zur Hypothek ist die Grundschuld nicht akzessorisch. Das heißt, dass die im Grundbuch eingetragene Schuldsumme nichts über das dadurch abgesicherte Darlehen aussagt.
Banken sind in der Regel geneigt nur noch ihre Rechte durch Grundschulden abzusichern. Letztendlich bestimmen die Banken, ob eine Grundschuld oder eine Hypothek am Grundstück bestellt wird und nicht der Bankkunde/Darlehensnehmer.
Bei der Grundschuldbestellung entstehen Kosten beim Grundbuchamt (Amtsgericht) und beim Notar. Hinsichtlich der Kostenhöhe ergeben sich bei der Grundschuld als auch bei der Hypothek keine Unterschiede; beides sind Grundpfandrechte.

Kosten beim Notar

Die Kosten beim Notar hängen im Wesentlichen davon ab, ob der Notar nur die Unterschrift des Grundschuldbestellers beglaubigt oder die Erklärungen des Grundschuldbestellers beurkundet. Eine Beurkundung der Grundschuldbestellung ist nur erforderlich, wenn sich der Grundschuldbesteller hinsichtlich der Grundschuld und/oder der persönlichen Haftungsübernahme der Zwangsvollstreckung unterwirft. Die nachstehende Übersicht zeigt die Kosten Ihrer Bestellung durch Beglaubigung der Unterschrift und die Kosten der Beurkundung einer vollstreckbaren Grundschuld.


Grundschuld/Hypothek über 50.000 €

Kosten der Beglaubigung

2,5/10 Gebühr, = € 33,--
max. 130 € (§ 45 I KostO)


Kosten der Beurkundung

10/10 Gebühr (§ 36 I KostO) = € 132,--

Hinzu kommen die Mehrwertsteuer sowie die Schreibauslagen.


Kosten beim Grundbuchamt

Die Kosten beim Grundbuchamt hängen davon ab, ob eine Buch- oder eine Briefgrundschuld bestellt wird. Die nachstehende Übersicht zeigt die Kosten der Bestellung einer Buch- und Briefgrundschuld zu € 50.000,--



Grundschuld/Hypothek über € 50.000,--

Kosten der Buchgrundschuld

10/10 Gebühr (§ 62 I KostO) = € 132,--

Kosten der Briefgrundschuld

10/10 Gebühr (§ 62 I KostO) = € 132,--

2,5/10 Gebühr (§ 71 I KostO) = € 33,--


Eine notarielle Urkunde ist zur Bestellung vorgeschrieben und steht nicht zu Ihrer Disposition. Die Kosten für die Grundschuld – oder Hypothekenbestellung müssen Sie leider tragen.


Ich hoffe, dass Ihre Fragen in meinen Ausführungen zufriedenstellend beantwortet wurden und Ihnen eine erste Orientierung gegeben werden konnte. Andernfalls darf ich Sie auf die Möglichkeit einer für Sie kostenlosen Nachfrage hinweisen.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen



Klaus Walden

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