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Grundschuldablösung nach Teilungsversteigerung

25.04.2016 14:53 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Busch


Ich habe aus einer Teilungsversteigerung ein Grundstück erworben und dabei Grundschulden in Höhe von 150.000,-EUR übernommen. Die Gläubigerbank weigert sich nun, diese durch Zahlung des Nominalbetrages auf ihr Konto durch mich ablösen zu lassen. Ziel ist mutmaßlich, nicht in die Verteilungsproblematik zwischen den Alteigentümern hineingezogen zu werden. Daher ist die Bank daran interessiert, daß ich im Gespräch mit den Alteigentümern auf die Bezahlung des verknüpften Darlehens hinwirke und auf eine Erklärung der Alteigentümer, wie hinsichtlich der Grundschuld dann verfahren werden soll.
Ich bin der Meinung, daß ich nach Erwerb der Immobilie ein Recht habe, die Grundschuld durch Zahlung des Nominalbetrages dieser, die Grundschuld abzulösen. Meine Frage: Kann die Gläubigerbank mir die Ablösung der Grundschuld verweigern, die sie selbst noch zum Versteigerungstermin geltend machte?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben völlig Recht. Die Bank kann die Zahlung auf die Grundschuld nicht verhindern und sich der Annahme der Zahlung auch nicht verweigern. Als Eigentümer haben Sie ein berechtigtes Interesse, die Grundschuld der Bank "los zu werden". Eine Rechtsgrundlage, aufgrund welcher die Bank die Tilgung verweigern kann, ist nicht vorhanden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 03.05.2016 | 22:22

Sehr geehrter Herr Busch,

da sich die Bank weiterhin standhaft weigert, durch Nennung einer Kontonummer mir die Gelegenheit zur Zahlung zu gewähren, sondern lediglich stereotyp antwortet, sie teile meine Auffassung nicht - ohne jeglichen Verweis auf die Sachebene, interessiert mich die Argumentationsgrundlage Ihrer Auffassung, mithin also der rechtliche Hintergrund auf was ich verweisen könnte. Ich kann bislang weder ein Gesetz finden, nach welchem die Bank verpflichtet wäre, meine Zahlung auf die Grundschuld anzunehmen noch ein diesebezügliches Gerichtsurteil. Worauf gründet sich Ihre Meinung?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.05.2016 | 23:12

Die Antwort ergibt sich sehr einfach aus dem BGB, bitte sehen Sie sich § 267 BGB an.

Geldschulden können sogar durch beliebige Dritte getilgt werden. Weil das so klar und einfach ist, finden Sie hierzu vermutlich keine Urteile.

Ich habe Ihnen hierzu auch noch ein Gutachten des Notarinstitutes herausgesucht, aus welchem diese Möglichkeit der Zahlung durch den Eigentümer ebenfalls hervorgeht:
http://www.dnoti.de/gutachten/index.html/abloesung-einer-grundschuld-durch-einen-dritten-(h/2319fddb-25ae-4034-86e7-7813bffc6792?mode=detail

Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben.

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