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Grundschuld in der Teilungsversteigerung


| 15.11.2007 20:08 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Karin Plewe



Mit 3 Geschwistern habe ich das Elternhaus zu je 1/4 geerbt, der Verkehrswert liegt bei 300000 .
Falls es entweder durch meinen oder einen Geschwisterantrag zur Teilungsversteigerung kommt ,stellt sich ein Problem:
Das Haus ist zugunsten einer Bank von mir als pers. Darlehensnehmer mit einer Grundschuld belastet. Sie ist eingetragen im 1.Rang, in Höhe von 80000 E . Sie ist bis auf 25000 abbezahlt. Ein Miterbe hat ebenfalls eine Grundschuld eingetragen von 15000 , die aber abbezahlt ist.
Was passiert damit im Teilungsverfahren? Ist dies für mich vor- oder nachteilig?
Entstehen nach Ablösung der Grundschuld durch den Ersteigerer und Teilung des Restersteigerungsbetrages durch 4 noch möglicherweise nachträgliche Forderungen der anderen Erben an mich, da ich ja den Darlehensbetrag nicht ganz abbezahlt hatte?
Eingrenzung vom Fragesteller
15.11.2007 | 20:34

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich auf der Grundlage Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes wie folgt:

Es kommt darauf an, was Sie mit Ihren Geschwistern bei der Eintragung der Grundschuld vereinbart hatten. Es ist wohl davon auszugehen, dasss die Geschwister Ihnen die Eintragung der erstrangigen Grundschuld nur gestattet haben, wenn sie dadurch nicht benachteiligt werden. Deshalb werden Sie sich rechnerisch den nicht abbezahlten Teil Ihrer Grundschuld von Ihrem Anteil am Versteigerungserlös abziehen lassen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de

Nachfrage vom Fragesteller 16.11.2007 | 17:40

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Es gibt keine gesonderten Vereinbarungen. Allerdings handelt es sich um eine Briefgrundschuld, unterschrieben haben alle eine begrenzte Sicherung, aber ich bin persönlich haftbar. So wird wohl Ihre Antwort zutreffend sein.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.11.2007 | 09:36

Sehr geehrter Fragesteller,

auch wenn schriftlich nichts vereinbart wurde, so gab es dennoch wohl eine (möglicherweise auch unausgesprochene) Übereinkunft. Eine Anrechnung am Versteigerungserlös würde nur dann nicht erfolgen, wenn Ihre Geschwister Ihnen eine Schenkung hätten machen wollen oder wenn der Betrag mit anderen Positionen (z.B. aus dem Erbfall)zu verrechnen gewesen wäre. Da Sie die Grundschuld jedoch abbezahlen, ist wohl davon auszugehen, dass die Geschwister auf vollständiger Rückzahlung bestehen und so den Restbetrag abziehen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

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