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Grundschuld für fremdes Darlehen


07.05.2007 21:02 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Meinem Problem und meinen Fragen liegt folgender Sachverhalt zugrunde:

Vor ca. zehn Jahren habe ich einem Dritten auf Basis einer mündlichen Vereinbarung gestattet, dessen Finanzierung auf meinem Grundbesitz mit einer Grundschuld abzusichern. Eine (bankübliche) Sicherungszweckerklärung wurde unterzeichnet. Zu diesem Zeitpunkt waren mir die Höhe und die sonstigen Einzelheiten des Bankdarlehns bekannt. Eine irgendwie geartete Gegenleistung für diese Gestattung war nicht vorgesehen.

Zum heutigen Zeitpunkt werden mir Informationen über den aktuellen Valutenstand der Finanzierung durch den Dritten verweigert; mithin es es mir unbekannt, in welcher tatsächlichen Höhe mein Vermögen z. Zt. für eine fremde Finanzierung (dinglich) haftet.

Nun meine Fragen:
Was für ein Vertrag wurde seinerzeit mit dem Dritten (mündlich) geschlossen. Kann ich diesen Vertrag im Innenverhältnis aus wichtigem Grund kündigen und zur Grundbuchberichtigung auffordern.

Gibt es eine vertragliche (Neben-)Verpflichtung, wonach der Dritte zur Bekanntgabe der gewünschten Informationen verpflichtet wäre.

... oder habe ich als (dinglich) Haftender als Konsequenz der damaligen ´Dummheit´ eben keinerlei gerichtlich durchsetzbarer Rechte ?

Vielen Dank für Ihre ersten juristischen Hinweise.

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Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Ich gehe davon aus, dass Sie die Sicherungszweckabrede für eine fremde Verbindlichkeit unterzeichnet haben und diese in Händen halten, falls nicht, sollten Sie sich diese bei der Bank besorgen.
Nach der abgeschlossenen Zweckerklärung richtet sich: für welche Forderungen die Grundschuld als Sicherheit dienen soll. und entscheidet aber über das Haftungsrisiko des Eigentümers, d.h. Sie können als Eigentümer nicht nur für die jetzt aufgenommenen Darlehen geradestehen sondern auch für künftige Verbindlichkeiten; es kommt insoweit auf den genauen Wortlaut der Zweckabrede an.
Eine auf die Bestellung einer Sicherungsgrundschuld gerichtete (mündliche) Vereinbarung ist ein (entgeltlicher) Vertrag sui generis. Über welche Sicherungssumme haben Sie sich denn damals geeinigt?

Sie können diese Vereinbarung eventuell widerrufen bzw. kündigen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.

Mit besten Grüßen
RA Hermes
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