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Grundschuld beim Immobilienkauf

| 27.07.2019 12:43 |
Preis: 40,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Guten Tag,

die Wohnung, die ich gerne kaufen möchte hat einen Kaufpreis von 260.000 Euro. Im Grundbuch stehen mehrere Grundschuld-Einträge, die meisten davon bereits gelöscht. Der letzte Eintrag (siehe unten) wurde allerdings nicht gelöscht:
"Grundschuld zu 205.000 (zweihundertfünftausend) Deutsche Mark zugunsten xxx Bank, mit 16 von Hundert Zinsen jährlich und 10 vom Hundert einmaliger Nebenleistung: vollstreckbar nach Paragraf 800 ZPO, Rang vor Apt. II Nr. 3. Gemäß Bewilligung vom 23 Juli 1999 (UrkNr. xxx) eingetragen am 12.10.1999"

Was bedeutet das für mich als Käufer, wenn mein Ziel ist die Wohnung irgendwann mal komplett schuldenfrei zu besitzen? Müsste ich dann:
1. den Kaufpreis PLUS Grundschuld bezahlen
2. die Grundschuld plus Differenz zum Kaufpreis bezahlen
3. nur den Kaufpreis bezahlen; die Grundschuld muss weiterhin von den jetzigen Eigentümer beglichen werden

Bitte beachten Sie, dass mich nur das interessiert was auch gesetzlich vorgegeben ist. Mögliche Verhandlungen mit dem Verkäufer (z.B. Kaufpreis senken) sollten nicht berücksichtigt werden.
Außerdem bitte ich Sie die Antwort möglichst simpel, ohne Juristenjargon zu formulieren.

Vielen Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Der Verkäufer ist verpflichtet, die Grundschuld im Rahmen der Übertragung an den Käufer löschen zu lassen, § 435 BGB . Darum kümmert sich im Regelfall der Notar, der die Löschungsbewilligung von der Bank anfordert, klärt, ob und welche Summe auf das gesicherte Darlehn noch zu zahlen ist und dann dafür sorgt, dass Sie ggf. einen Teil des Kaufpreises an die Bank und nur den Rest an den Verkäufer zahlen.

Sie zahlen also nur den vereinbarten Kaufpreis, eventuell aber teilweise an die Bank und teilweise an den Verkäufer. Dann wird die Grundschuld im Grundbuch gelöscht.

Etwas anderes gilt nur, wenn im Vertrag ausdrücklich vereinbart wird, dass Sie die Grundschuld übernehmen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-

Bewertung des Fragestellers 27.07.2019 | 15:55

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Stellungnahme vom Anwalt:
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