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Grundlage Rückzahlung Darlehen?

| 23.08.2017 12:47 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Privater Darlehensvertrag ohne schriftliche Vereinbarung

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 08.11.2011 hat mein damaliger Ehemann mir ein Darlehen in Höhe von mehreren tausend Euro auf mein Girokonto überwiesen. Er wollte damit meine Bafögschulden begleichen. Wir haben nichts schriftliches vereinbart. Es gibt keinen Vertrag o.ä.
Damals hat er den Sachverhalt aber so dargestellt, dass er mir das Geld schenkt, da ich finanziell nicht gut aufgestellt bin......und er sehr vermögend ist.
Nun sind wir seit 2015 geschieden, was er nicht wollte.
Ich zahle mit Ausnahmen monatlich 50,00€ zurück, weil ich mich moralisch verpflichtet fühle. Mein Ex Ehemann schreibt mich aber regelmäßig an, da er möchte, dass ich die monatliche Summe erhöhe und gibt keine Ruhe.
Er hat mich jetzt darauf hingewiesen, dass er auf das Überweisungsformular des Betrages "zinsloses Darlehen von deinem Mann" geschrieben hat. Ich habe dies kontrolliert und tatsächlich, so steht es dort.
Meine Frage an sie:
bin ich verpflichtet, die komplete Summe zurückzuzahlen, obwohl wir schriftlich keinen Darlehensvertrag o.ä, abgeschlossen haben? Ist die Notiz von ihm auf meinem Kontoauszug vom 08.11.2011 juristisch verwertbar für ihn oder verpflichtet sie mich nicht zur Rückzahlung?
Kann ich auch 4 Monate mit der Rückzahlung pausieren und dann wieder einsteigen? Oder muss ich die Summe juristisch gar nicht zurückzahlen?
Ich erbitte eine Antwort?
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen

23.08.2017 | 14:19

Antwort

von


(1334)
Theaterplatz 9
37073 Göttingen
Tel: 0551-9989212
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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich die Funktion hat, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben. Eine persönliche Beratung/Vertretung kann und soll hierdurch nicht ersetzt werden. Hinzufügen oder Weglassen wesentlicher Tatsachen kann zu einer anderen Beurteilung des Falles führen. Unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsangaben und des von Ihnen gebotenen Einsatzes beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Grundsätzlich kann ein Darlehensvertrag auch mündlich geschlossen werden. Ein Schriftformerfordernis gibt es hierfür nicht. Die Wahl der Schriftlichkeit dient ausschließlich Beweiszwecken. Sollte seinerzeit also ein mündlicher Darlehensvertrag geschlossen worden sein, so ist dieser tatsächlich wirksam.

Wer später seine Vergütung einfordern will, muss seinen Anspruch beweisen. Fehlen Zeugen oder schriftliche Vereinbarungen, muss auf Indizien (z. B. Kontoauszüge oder E-Mails) zurückgegriffen werden.

In Ihrem fall kann Ihr Exmann natürlich den Kontoauszug als Beweismittel für den Darlehensvertrag beibringen. Sie werden also die komplette Summe zurückzahlen müssen. Da es aber keine schriftliche Vereinbarung über die Rückzahlung gibt, wird es hier schwer von Ihnen mehr zu verlangen, als Sie monatlich zahlen können und wollen.

Sie können also so wie bisher fortfahren. Wenn es bisher so war, dass Sie nicht jeden Monat etwas zurück gezahlt haben, dann müssen Sie dies auch nicht in Zukunft tun. War verabredet, dass Sie so zurückzahlen wie Sie können, dann bleibt es auch dabei.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Geike
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 23.08.2017 | 14:51

leider sind meine Fragen für mich nicht beantwortet.
Ich habe nicht gehört, dass mein Mann gesagt hat, dass er mir das Geld leiht! Er hat einen Vermerk auf der Überweisung gemacht und wollte nach der Scheidung, dass ich das Geld zurück zahle.
Dient jetzt der Kontoauszug als Beweis für einen einseitigen Darlehensvertrag?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.08.2017 | 15:25

Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie weder mündlich noch schriftlich einen Darlehensvertrag geschlossen haben, dann müssten Sie das Geld auch nicht zurück zahlen.

Im Streitfall wird Ihr Mann jedoch den Kontoauszug mit dem entsprechenden Vermerk als Beweis für einen Darlehensvertrag vorlegen, sie müssten dann beweisen, dass es gerade kein Darlehensvertrag war sondern eine Schenkung. Dies zu beweisen dürfte schwer werden vor dem Hintergrund, dass Sie ja bereits Zahlungen geleistet haben. Das Sie dies nur aus Nächstenliebe getan haben könnte ggf. schwierig werden zu beweisen.

Wenn Sie allerdings beweisen könnten, dass kein Darlehensvertrag geschlossen wurde trotz dieser Bemerkung auf dem Kontoauszug und trotz der Tatsache, dass Sie angefangen haben Rückzahlungen zu leisten, dann dürfte es schwer werden für Ihren Exmann weiterhin auf der Rückzahlung zu beharren.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichem Gruß

Geike
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.08.2017 | 08:46

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ich finde leider nicht, dass meine Fragen beantwortet wurden, so wie ich das aus ihrem Portal kenne. Ich möchte nichts unterstellen, habe aber den Eindruck, dass es hier möglicherweise darum gehen soll, dass die Fragen nicht schlüssig beantwortet wurden, um die genannten Dienste des Anwaltes in Anspruch zu nehmen. Ich möchte noch einmal wiederholfen, dass die mein Eindruck ist.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 29.08.2017
3,6/5,0

ich finde leider nicht, dass meine Fragen beantwortet wurden, so wie ich das aus ihrem Portal kenne. Ich möchte nichts unterstellen, habe aber den Eindruck, dass es hier möglicherweise darum gehen soll, dass die Fragen nicht schlüssig beantwortet wurden, um die genannten Dienste des Anwaltes in Anspruch zu nehmen. Ich möchte noch einmal wiederholfen, dass die mein Eindruck ist.


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