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Grunderwerbsteuer und Notarkosten bei Hauskauf von Exmann an neuen Partner

| 02.10.2018 08:10 |
Preis: 80,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


13:34
Meine Frage,

bin getrennt lebend und die Scheidung wird eventuell noch dieses Jahr rechtskräftig werden.
Ich besitze mit meinem NochEhemann ein Einfamilienhaus. Wir haben uns geeinigt, dass das Haus einen Verkaufswert von 390.000 Euro hat. Das Haus ist noch mit einem Darlehen von 100.000 Euro belastet. Mein Anteil am Verkaufserlös ist 2/3 und der meines NochEhemannes 1/3. Jeder von uns hat einen neuen Partner. Nach der Scheidung wird das Haus über den Zugewinn ausgleichen. In Zahlen:
Marktwert 390.000 EUR
- 100.000 EUR Darlehen
- 10.000 EUR Vorfälligkeitsentschädigung
Zwischensumme: 280.000 EUR
Auszahlung an ExEhemann 1/3 = 94.000 EUR

Mein neuer Partner würde gerne den Anteil meines Mannes abkaufen. Wir möchten gleichberechtigt im Grundbuch eingetragen sein.

1. Auf welchen Betrag wird die Grunderwerbsteuer und die Notargebühr festgelegt?
a) Nur auf den Betrag von 94.000 Euro der an den ExEhemannes fliest?
b) Oder auch auf das Darlehen von 100.000 Euro? Mein neuer Partner würde das Darlehen übernehmen und durch eine zu erwartende Erbschaft spätestens nach einem Jahr tilgen. Er könnte aber bereits heute, nach Rücksprache, auf diese Summe zugreifen.
Was empfehlen Sie uns um die Notarkosten und Steuern zu sparen. Die Immobilie stehen in Rheinladpfalz.

Vielen Dank

02.10.2018 | 08:57

Antwort

von


(100)
Mönckebergstraße 17
20095 Hamburg
Tel: 040/309694-34
Web: http://www.insolvenz.hamburg
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1) Notarkosten und Grundsteuer
Die Kosten und Steuern richten sich nach dem Wert des erworbenen Grundstücks(anteils).

Für den Notar gilt Paragraph 46 und 47 mit 34 GNotKG. Darin ist festgelegt, dass die Angaben der Parteien, also Ihres neuen Partners und Ihres ExMannes, über den Wert und damit die Grundlage der Gebühren entscheidet. Erwirbt Ihr neuer Partner nur den 1/3 Anteil, dann sind es 94T€. Erwirbt er auch noch von Ihnen einen Teil, um auf 1/2 zu kommen steigt der Wert durch die darin liegende Schenkung.

Für die Grunderwerbsteuer gilt nach Paragraph 8 Grunderwerbsteuergesetz die vereinbarte Gegenleistung als Grundlage. Auch hier wäre das dann ggf. die zu vereinbarenden 94T€.
Eine Befreiung von der Grunderwerbsteuer besteht für Eheleute. Wenn Sie also Ihren Partner heiraten würden...aber 5% Steuern sparen sollte eigentlich kein Grund zum heiraten sein.

2) Kredit jetzt abzahlen oder nicht
Ich würde angesichts der sowieso anfallenden Vorfälligkeitsentschädigung im Rahmen der Auflösung der Kreditverträge wegen der Scheidung zur Zahlung heute raten. Sonst zahlen Sie in einem Jahr wieder Vorfälligkeitsentschädigung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Stefan Pieperjohanns

Nachfrage vom Fragesteller 02.10.2018 | 13:06

Vielen Danke für Ihre schnelle Antwort,

d.h. für uns, da wir ½ in Grundbuch eingetragen sein wollen wird als Grundlage 390 TEuro/2 = 192 TEuro vom Notar und Grundbuchamt als Berechnung für die Gebühren angesetzt?

Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.10.2018 | 13:34

Sehr geehrter Fragesteller,

ja. Das dürfte vor allem für die Grunderwerbsteuer der Messwert sein.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt

Pieperjohanns

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