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Grunderwerbsteuer bei Schenkung und anschließender Auszahlung

| 28.03.2015 10:48 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Nadiraschwili, LL.M.


Zusammenfassung: Grunderwerbsteuer bei Grundstücksschenkungen

Mein Vater möchte an meinen Bruder und mich (seine einzigen Kinder und Nacherben eines Berliner Testamentes) sein Haus übertragen, im Gegenzug soll ein unentgeltliches Wohnrecht für einen Teil dieses Hauses nachranging in das Grundbuch eingetragen werden.

Mein Lebensparter und ich möchten dann meinen Bruder auszahlen und mit meinem Vater dieses Haus bewohnen. Mein Lebenspartner soll als Eigentümer mit mir ins Grundbuch eingetragen werden. Das Wohnrecht muss deswegen nachrangig eingetragen werden, da wir einen Kredit für den Erwerb des Anteils meines Bruders aufnehmen müssen.

Der Wert des Hauses wurde in einem Verkehrswertgutachten mit 500.000 EUR festgestellt, das Wohnrecht würde diesen Wert um 70.000 EUR mindern. Mit meinem Bruder habe ich eine Auszahlungssumme von 225.000 EUR vereinbart.

Fällt im Zuge der Transaktionen für mich und meinen Lebenspartner eine Grundwerbssteuer an, oder sind wir nach § 3 GrEStG davon befreit? Und mit welchen Notargebühren müssen wir rechnen?

Für eine professionelle Einordnung der Sachlage wäre ich dankbar.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Für den Fall, dass die Schenkung der Immobilie direkt an Sie und Ihren eingetragenen Lebenspartner erfolgt (ohne den Zwischenschritt, dass zuerst Sie mit Ihrem Bruder im Grundbuch eingetragen werden und danach ihr Lebenspartner den Teil von Ihrem Bruder erwirbt) fällt weder für Sie noch für Ihren Lebenspartner die Grunderwerbssteuer an.

Grundsätzlich fällt jedoch für den Wert des Nießbrauchs (hier wohl 70.000 Euro) Grunderwerbssteuer an. Da es sich jedoch um eine Schenkung an nahe Verwandte (Kinder / deren Lebenspartner) handelt entfällt vorliegend gem. § 3 Nr. 6 GrEStG auch hierfür die Grundsteuer.

Die Notargebühren belaufen sich in der Regel auf ca. 1% des Immobilienwerts.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Nadiraschwili, LL.M. (Sydney)
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 28.03.2015 | 13:28

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