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Grunderwerbsteuer bei Erbauseinandersetzung

08.10.2013 13:10 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Zusammenfassung: Grunderwerbsteuerbefreiung nach § § GrEStG

Meine Mutter hat testamentarisch mich und meine drei Geschwistern zu je 1/4 zu Ihren Erben bestimmt. Sie hinterlässt ein Haus (Verkehrswert lt. Gutachter 135.000 €) und ein Barvermögen von ca. 60.000 €uro. Das Haus soll binnen Jahresfrist vom testamentarisch bestimmten Testamentsvollstrecker (meine Schwester) verkauft werden.
Die Geschwister haben sich geeinigt, dass ich das Haus zum geschätzten Verkehrswert von
135.000 € (Zahlbetrag 3/4 = 101.250 €) aus dem Erbe übernehme.
Der notarielle Kaufvertragsentwurf sieht nun folgende Regelung vor:
Bezugnehmend auf das Testament wird das Haus im Grundbuch auf meine Schwester als Testamentsvollstreckerin übertragen. Diese verkauft das Haus an mich und meine Ehefrau zum ermittelten Verkehrswert von 135.000 € (Zahlbetrag 3/4 = 101.250 €; steht aber nicht im Vertrag).
Fragestellung:
Gilt in dieser Konstellation die Befreiung von der Grunderwerbsteuer (Erbauseinandersetzung, Vererbung 1. Linie)? - Wenn NEIN, auf welcher Basis wird die
Grunderwerbsteuer ermittelt (NRW), bzw. gibt es eine andere plausible Möglichkeit der Vertragsgestaltung, die eine Befreiung von der Grunderwerbsteuer impliziert?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls die Beauftragung eines Anwalts ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Von der Besteuerung ausgenommen ist nach § 3 Ziffer 6 Satz 1 GrEStG

der Erwerb eines Grundstücks durch Personen, die mit dem Veräußerer in gerader Linie verwandt sind oder deren Verwandtschaft durch die Annahme als Kind bürgerlich-rechtlich erloschen ist. Den in den § 3 Ziffer 6 Satz 1 GrEStG genannten Personen stehen deren Ehegatten oder deren Lebenspartner gleich.

Dabei muss die Grundstücksübertragung der Auseinandersetzung lediglich dienen.

Nach Ihrem Sachvortrag sind diese Voraussetzungen hier erfüllt.
Hier sollten Sie aber noch einmal ausdrücklich beim Notar nachfragen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse.




Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Rechtsanwaltskanzlei K. Roth
info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de
http://www.kanzlei-roth.de/kontakt.php
Tel. 040/317 97 380
Fax: 040/31 27 84
Johannisbollwerk 20
20459 Hamburg

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