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Grunderwerbsteuer bei Anteilsübertragung in doppelstöckiger PersGes.


23.12.2005 15:31 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Eine GbR ist seit drei Jahren Eigentümerin eines vermieteten Grundstücks. Die Gesellschaftsanteile befinden sich zu 10% bei
einer natürlichen Person (A) und zu 90% bei einer gewerblich
tätigen GmbH&Co.KG.
Das Kommanditkapital der KG befindet sich je zur Hälfte bei den
Personen (B) und (C). Die GmbH ist am Vermögen der KG nicht be-
teiligt.
Löst es Grunderwerbsteuer aus wenn:

(A) sämtliche Kommanditanteile von (B) und (C) erwirbt? oder-
(B) auch noch die Kommanditanteile von (C) erwirbt?
23.12.2005 | 16:40

Antwort

von


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Sehr geehrter Rechtssuchender,

werden die Anteile von B und C auf A übetragen , so ist gem. § 1 Abs.3 Nr.1 Grunderwerbssteurgesetz davon auszugehen, dass hierducrh Grunderswerbsteuer anfällt. Durch die Übertragung der Anteile fallen nämlich A über seinen eigenen Anteil und die der GmbH & Co KG mittelbar 100 % der Anteile der grundstücksbesitzenden GbR zu.

Erwirbt nur B von C die Anteile, dann dürfte dies keine Grunderwerbssteuer auslösen, da hier nicht eine wesentliche Veränderung in Gesellschafterbestand gem. § 1 Abs.2a Grunderwerbsstuergesetz stattfindet, da nicht 95 % der Anteile an der GbR auf neue Gesellschafter übetragen werden. Andererseits vereinigt B auch nicht mittelbar über die GmbH & Co KG 95 % der Anteile an der GbR, da die GmbH & Co KG ihrerseits nur zu 90 % an der grundstücksbesizenden GbR beteiligt ist.

A und B sollten aber völlig unabhängig zueinander stehen, zB keine Beteiligungsverhältnis oder verwandschaftlichen Verhältniss habe) da sonst uU doch wieder die Gefahr der steuerschädlichkeit bestünde. Dies kann jedoch im Rahmen einer Erstberatung nicht abschließend geprüft werden.

Mit freundlichen Grüssen

Marcus Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 23.12.2005 | 19:31

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Glatzel,
herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort.Sie haben möglicherweise den Punkt getroffen. (A) und (B) sind verheiratet
(Gütertrennung). Was nun?
Die Antwort hat Zeit. Ich wünsche Ihnen schöne Feiertage.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.01.2006 | 16:37

Sehr geehrter Rechtssuchender,

im Rahmen der Erstberatung kann ich leider nicht abscghließend klären, ob diese eheliche Verbindung steuerschädlich wäre. In den Steuererlassen des Bundesministeriums für Finanzen hierzu konnte ich keine Andeutung finden. Allerdings weiss ich im Zusammenhang mit verdeckten Gewinnausschüttungen an Gesellschafter Geschäftsführer, dass eheliche Verbindungen zwischen Gesellschafter und Gesellschafter-Geschäftsführer steuerschädlich sein können.

Es wäre wie gesagt näher zu prüfen.

Etwaige Gefahren können ausgeschaltet werden, wenn einer von beiden zuvor seinen Anteil an einen Dritten abtritt, zu dem nicht ein solches Näheverhältnis besteht.

Mit freundlichen Grüssen

Marcus Glatzel
Rechtsanwalt

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