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Grunderwerbsteuer auf Grundstück oder mehr?

| 24.09.2015 23:34 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Hallo,

wir haben ein unbebautes Grundstück (neues Baugebiet und bereits erschlossen) gekauft und haben jetzt vom FA einen Bescheid über Grunderwerbsteuer bekommen.

Im Kaufvertrag (beim Notar) stehen zB. diese Summen

Grundstückpreis 65000€
Kanal.-und Wasseranschluss 5000€
Erstellung der Bauantragsunterlagen 7000€

FA hat jetzt einen Kaufpreis von 77000€ ermittelt und fordert die Grunderwerbsteuer über die 77000€ und nicht allein über den Grundstückpreis von 65000€.

Bauen wollen wir im Frühjahr in Eigenregie.

Können wir Einspruch einlagen gegen diesen Bescheid? Oder ist es korrekt so?

Mit freundlichen Grüssen
S.G

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Grunderwerbsteuer bildet gemäß Paragraphen 1 und 8 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) die beim Erwerbsvorgang gezahlte Gegenleistung. Im Falle eines Kaufvertrags über ein Grundstück ist dies nach Paragraph 9 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG "der Kaufpreis einschließlich der vom Käufer übernommenen sonstigen Leistungen". Das Finanzamt hat in Ihrem Fall also korrekt gehandelt und den Kaufpreis sowie Ihre weiteren finanziellen Leistungen bei der Berechnung zugrunde gelegt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 25.09.2015 | 00:10

Muss man später noch auf das Haus,erst im Frühjahr ist Baubeginn, Grunderwerbsteuer zahlen?

Oder nur noch Grundsteuer?

Grüsse
S.G

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.09.2015 | 07:34

Vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Die Errichtung des Hauses hat, wenn Sie Gegenstand eines separaten Vertrages zwischen Ihnen und dem Bauunternehmen ist, nichts mit dem Kauf des Grundstücks zu tun und unterhält daher auch nicht der Grunderwerbsteuerpflicht. Nach Errichtung des Hauses wird das Finanzamt auf Sie zukommen und Angaben zu Umfang und Kosten der Baumaßnahmen abfragen. Danach berechnet das Finanzamt den neuen "Einheitswert" des Grundstücks, dieser ist wiederum Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer. Das Haus zählt in diesem Fall also nicht für die Grunderwerb-, sondern nur für die Grundsteuer.

Bewertung des Fragestellers 27.09.2015 | 02:22

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