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Grunderwerbssteuer bei Hauskauf vor Grundstückskauf

| 14.02.2017 22:25 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Zusammenfassung: Das sogenannte verdeckte Bauherrenmodell führt dazu, dass keine Grundsteuerkosten und Notarkosten gespart werden können, was sogar zur Nichtigkeit beider Verträge, Bauvertrag und Kaufvertrag über das Grundstück, führen kann

Wir haben von einem regionalen Grundstückverkäufer im August 2016 schriftlich! eine Reservierungszusage für ein Baugrundstück nahe Köln erhalten.

Daraufhin haben wir uns unter mehreren Angeboten von Fertighausherstellern einen Fertighaushersteller ausgewählt und haben den Werkvertrag im November 2016 unterschrieben ( mit einem Finanzierungs und Grundstückvorbehalt, falls wir das Grundstück oder die Finanzierung im Januar 2017 doch nicht bekommen hätten) um Preiserhöhungen ab Dezember 2016 zu vermeiden.

Der notarielle Kaufvertrag für Grundstück und Finanzierung wurden Anfang Januar 2017 abgeschlossen. Baubeginn ist voraussichtlich im Oktober 2017.

Der Grundstückverkäufer hat nichts mit dem Fertighaushersteller zu tun.

Fällt die Grunderwerbssteuer nur auf das Grundstück an oder auch auf den Werkvertrag des Fertighausherstellers, da der Hauskaufvertrag vor dem notariellen Grundstückskaufvertrag geschlossen wurde?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Soweit ich das erkennen kann, liegt hier jedenfalls kein sogenanntes verdecktes Bauherrenmodell vor, ein notariell zu beurkundender Grundstückskaufvertrag, in dem der Bauherr das zu bebauende Grundstück erwirbt und ein privatschriftlicher Bau- bzw. Werkvertrag mit dem Verkäufer oder einem Bauunternehmer aus dem „Lager" des Verkäufers und damit der Käufer das Grundstück ohne den Bauvertrag nicht gekauft hätte.

Denn das führt unweigerlich zu Schwierigkeiten beim Vertragsschluss, bei den Steuern, bei den Notarkosten und kann sogar die Nichtigkeit beider Verträge bedeuten.

Das dürfte nach Ihren Angaben hier aller Voraussicht nach gewährleistet sein, ersetzt aber nicht unbedingt die abschließende Prüfung beider Verträge und aller Einzelfallumstände. Im Rahmen einer ersten Beratung bin ich jedoch der Ansicht, dass dieses hier kein Problem sein sollte.

Bei einem Immobilienerwerb wie diesem bezahlen Sie die Grunderwerbsteuer nur einmal, 6,5 Prozent in NRW. Sie wird nach Abschluss des notariellen Kaufvertrages über Haus, Grundstück oder Wohnung fällig.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 17.02.2017 | 07:51

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Stellungnahme vom Anwalt:
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