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Grunderwerbssteuer - altes jahr/neues jahr

29.12.2014 08:31 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Zusammenfassung:

Grunderwerbsteuer: Datum des Abschlusses des notariellen Vertrages ist maßgeblich

A verkauft seine ETW an B am 12.12.2014, Kaufpreis 119.Tsd bis 31.01.2015.Ablösung Altdarlehen 103 Tsd,Kontostand 97 Tsd.Differenz=aufgelaufene Zinsen .


Eintragung auflassungsvormerkung am 22.12.
Löschungsvormerkung der Bank ist noch unterwegs,Notar hat noch keine Freigabe zur Zahlung vorgenommen

Zahlung Kaufpreis ist noch nicht erfolgt..Wann erfolgt steuerlich der Eigentumswechsel
Notarvertrag oder Zahlung Kaufpreis

Sollte B noch freigabe der Zahlung für 2014 verlangen,falls bank der Löschungsvormerkung
zustimmt

was ist noch zu beachten

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.Wann erfolgt steuerlich der Eigentumswechsel Notarvertrag oder Zahlung Kaufpreis
Es geht bei Ihnen vermutlich um die Grunderwerbssteuer. Hier ist Datum des Abschlusses des notariellen Vertrages (und nicht die Zahlung oder Erteilung einer Löschungsbewilligung) maßgeblich.
Begründung:
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (BFH) ist ein grunderwerbsteuerlicher Erwerbsvorgang verwirklicht, wenn das auf einen Erwerbsvorgang abzielende Wollen in rechtsgeschäftliche Erklärungen umgesetzt worden ist, wenn also die Vertragspartner im Verhältnis zueinander gebunden sind, und zwar unabhängig davon, ob dieser verwirklichte Rechtsvorgang bereits die Entstehung der Steuer auslöst oder nicht.
Von einer Verwirklichung wird grundsätzlich ausgegangen,
- bei einem Kaufvertrag i.S. des § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG mit Datum des Abschlusses des notariellen Vertrages. Der Zeitpunkt des Übergangs von Nutzen und Lasten, der Zahlung des Kaufpreises und der Eintragung in Grundbuch haben keine Auswirkungen auf den Zeitpunkt der Verwirklichung.
- wenn der Vertrag unter einer aufschiebenden Bedingung steht, die nicht vom Willen eines Einzelnen abhängig ist (Potestativbedingung), mit Datum des Abschlusses des Vertrages (z.B. die Wirksamkeit des ganzen Erwerbsvorgangs wird davon abhängig gemacht, dass für das betreffende Grundstück eine Baugenehmigung erteilt wird).


2. Sollte B noch freigabe der Zahlung für 2014 verlangen,falls bank der Löschungsvormerkung zustimmt was ist noch zu beachten

Das ist sein gutes Rechts, er braucht Ihre Zustimmung insoweit nicht. Es ist also nichts zu beachten.
Weitere Information:
http://www.zwangsversteigerung-rechtsanwalt-muenchen.de/aktuelles/230-geplante-erhoehung-der-grunderwerbsteuer-in-nrw-ab-01-01-2015



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 29.12.2014 | 10:19

Zunächst vielen Dank für die ausführliche Antwort.
wie ist das mit den zinsen ca.5.000,-- müssen diese zwischem alten und neuem Jahr aufgeteilt werden ?
demnach kann A auch noch die AfA für 2014 geltend machen.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 29.12.2014 | 10:41

1.wie ist das mit den zinsen ca.5.000,-- müssen diese zwischem alten und neuem Jahr aufgeteilt werden ?

nein. Es kommt auf den Zeitpunkt der Zahlung des A an. Zahlt er 2014, sind die Zinsen im 2014 geltend zu machen. Zahlt er 2015, dann im 2015.

2.demnach kann A auch noch die AfA für 2014 geltend machen.

ja, als Finanzierungskosten, wenn er im 2014 zahlt

Begründung:

Mangels anderer Angaben gehe ich davon aus, dass es sich um die Darlehenszinsen und nicht Grundschuldzinsen handelt. Nach Ihrer Schilderung schuldet der B die Zinsen auf Darlehen nicht, sondern A. Von daher kommt auf den Zeitpunkt der Zahlung des B nicht an.

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