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Grunderwerbssteuer? Verkauf von vermietetem MFH an die Tochter

02.12.2019 13:46 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Lars Winkler


Wir spielen mit dem Gedanken ein vermietetes MFH unserer Eltern zu kaufen. Das Haus ist seit über 20 Jahren im Besitz der Eltern. Es wurden auch keine weiteren Immobilien verkauft in den letzten 20 Jahren.

Ist eine Grunderwerbssteuer zu zahlen wenn es sich um ein vermietetes Objekt handelt, oder kann man die Grunderwerbssteuer nur umgehen wenn es sich um das selbstgenutzte EFH handelt?

Was muss beachtet werden?
Was muss beantragt werden um diese eventuell zu umgehen?


Vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,


Lassen Sie mich Ihre Frage wie folgt beantworten:


Gemäß § 3 Nr. 6 Grunderwerbsteuergesetz sind Grundstückskäufe zwischen Verwandten in gerader Linie, zum Beispiel Eltern und Kindern, generell steuerfrei. Diese Steuerbefreiung umfasst auch die Ehegatten der Angehörigen. Ob das Objekt selbstgenutzt oder vermietet ist spielt insoweit keine Rolle.

Ein Hinweis noch zu einem eventuellen Kauf deutlich unter Wert: Hierbei spricht man von einer sog. gemischten Schenkung. D.h. es wird ein gewisser Anteil der Immobilie als verkauft, ein anderer Anteil als geschenkt gewertet. Und dieser geschenkte Anteil wäre zwar nicht grunderwerbsteuerpflichtig, unterliegt aber der Schenkungssteuer. Hier gibt es zwar bei Schenkungen von Eltern an die Kinder einen Freibetrag von 400.000 €, der aller zehn Jahre erneut nutzbar ist. Man sollte die Problematik aber bei der Vertragsgestaltung mit im Blick haben.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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