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Grundbucheintragung/ Haus erben zur Hälfte/

| 18.05.2020 16:19 |
Preis: 80,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo mein Name ist Frau Ott , ich lebe seit 22 Jahren mit meinem jetzigem Ehemann (Seit 2008 verheiratet ) zusammen , mein Mann besaß vor meiner Zeit ein Haus in dem wir gemeinschaftlich renoviert haben und es zusammen bewohnen . Im Grundbuch ist aber nur mein Mann eingetragen . Nun meine Frage an Sie : wie wird es rechtlich bewertet wenn mein Ehemann stirbt , Erbe ich auf Grund der Tatsache das ich seine Ehefrau bin automatisch die Hälfte des Hauses oder setzt dies die Grundbucheintragung je zur Hälfte voraus . Anmerken möchte ich auch das mein Mann sich weigert ein schriftliches Testament zu verfassen und auch nicht gewillt ist mit mir gemeinsam einen Notar aufzusuchen , was mich sehr traurig macht. Was können Sie mir raten. Manchmal denke ich heute auch schon an Trennung ( Scheidung ). Wie sehe dann meine rechtliche Situation aus ....? Mein Mann war vor mir Wittwer ; hat seinen Söhnen schon den Erbteil der Mutter ausbezahlt/ ich habe einen Sohn aus erster Ehe, was steht meinem Sohn nach meinem ableben zu ?
18.05.2020 | 17:15

Antwort

von


(392)
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Im Erbfall erben Sie als Ehefrau die Hälfte des gesamten Nachlasses (vorausgesetzt es gibt keinen Ehevertrag). Wenn die Kinder bereits wirksam abgefunden wurden, und keine anderslautende Vereinbarung besteht, erben Sie 3/4. Das letzte Viertel geht an die Eltern Ihres Mannes, deren Kinder und Enkel.

Wenn Sie sterben ohne eine letztwillige Verfügung getroffen zu haben, tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Ihr Mann erbt die Hälfte des Nachlasses, Ihr Sohn die andere Hälfte. Ist Ihr Mann vorverstorben, erbt Ihr Sohn alleine.

Im Falle einer Scheidung (ohne Ehevertrag) müssten Sie und Ihr Ehemann sich gegenseitig einen Zugewinn auszahlen. Dieser ermittelt sich indem vom Endvermögen (Vermögen zum Zeitpunkt des Zugangs des Scheidungsantrags) das Anfangsvermögen (Vermögen zum Zeitpunkt der Eheschließung) abgezogen wird. Das Ergebnis hieraus ist dem anderen Ehegatten hälftig auszuzahlen. In diesem Fall würden Sie an Wertsteigerungen die die Immobilie Ihres Mannes erfahren hat (zum Beispiel durch Renovierungen) beteiligt werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten rechtlichen Einblick verschaffen. Sollten Rückfragen bestehen, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 20.05.2020 | 14:27

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"Tolle , schnelle und verständliche Antwort, klar in der Aussage, gerne und jeder Zeit wieder wäre das der Anwalt meines Vertrauens"
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