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Grundbucheintrag,Erbrecht

21.10.2013 14:29 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Unsere Mutter hat 1995 meinen Bruder (5 Geschwister) ihr Grundstück geschenkt.Da zu der Zeit noch ein Rückübertragungsanspruch am laufen war wurde mein Bruder nicht ins Grundbuch eingetragen.Er hat auch keine Auflassung im Grundbuch vornehmen lassen.1999 ist unsere Mutter verstorben.Das Grundbuch musste bereinigt werden und die Erbengemeinschaft ist ins Grundbuch gekommen.2006 wurde der Rückübertragungsanspruch zu unseren gunsten entschieden.Mein Bruder konnte seine Schenkung ohne unsere Zustimmung-Verzicht nicht ins Grundbuch eintragen lassen.
Welchen anspruch hat mein Bruder jetzt ? Welchen anspruch haben wir?

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Frage beantworte ich im Rahmen dieser Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt.

Ihre Frage kann ohne Kenntnis aller Umstände (Schenkung notariell ja oder nein?) nicht abschließend beantwortet werden.
Ich kann Ihnen daher nur die rechtliche Regelung aufzeigen.

Gemäß § 196 BGB verjähren Ansprüche auf Übertragung des Eigentums in 10 Jahren ab Entstehung des Anspruchs, sodass Ihr Bruder seinen Anspruch auf Überschreibung des Grundstücks bei Berufen auf Verjährung nicht mehr druchsetzen kann.


Zudem kommt auch die Verwirkung seines Anspruchs in Betracht.

Lassen Sie die Angelegenheit von einem Kollegen vor Ort unter Vorlage aller Unterlagen prüfen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 21.10.2013 | 15:17

Die Schenkung war notariell.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.10.2013 | 15:30

In Ordnung.

Davon bin ich ausgegangen.

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