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Grundbucheintrag, Löschung einer Zwangssicherungshypothek. Können Zinsen anfallen?

| 06.12.2018 11:39 |
Preis: 50,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Lembcke


Wegen nicht gezahlter Gehälter gab es einen gerichtlichen Vergleich (1997) zugunsten meiner Frau und später einen Eintrag ins Grundbuch des ehemaligen Arbeitgebers in Höhe von 14.206,16 DM / 7.263,50 EURO (Zwangssicherungshypothek, Eintrag im März 2001).
Erst heute möchte der Grundstückseigentümer die Immobilie verkaufen und die Löschung der Zwangssicherungshypothek durch Zahlung der Summe von 7.263,50 EURO an meine Frau erwirken.

Meine Frage:
können zusätzlich zu der Summe von 7.263,50 EURO Zinsen für die vergangenen Jahre gefordert werden?
Im Grundbuch werden keine Zinsen erwähnt.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Bei einer Zwangshypothek dürfen nur die Forderung und bereits kapitalisierte Zinsen in das Grundbuch eingetragen werden.

Eine Verzinsung findet daher nicht statt.

Jedoch ist nicht die Zwangshypothek alleine maßgeblich. Dies ist und bleibt der Titel aus welchem Sie gegen den Schuldner zumindest die Zinsen für die letzten drei Jahre vor dem Aktuellen bis zum Ende diesen Jahres noch fordern können. Ansonsten droht die Verjährung für 2015.

Insoweit kann es ratsam sein mit Blick auf die Zinsen auf den zu erwartenden Kaufpreis gegen den Schuldner oder den zur Leistung verpflichteten Käufer, sprich Drittschuldner, zu vollstrecken bzw. zu pfänden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Lembcke

Bewertung des Fragestellers 06.12.2018 | 14:14

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