Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Grundbuchberichtigung nach notariellem Erbvertrag

| 02.07.2012 22:09 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Durch notariellen Erbvertrag haben wir drei Geschwister, von unserem verstorbenen Vater, ein Grundstück nebst Haus zu unterschiedlichen Quoten geerbt. Unserer Stiefmutter steht der Nießbrauch zu der, in Vorwegnahme des notariellen Erbvertrags, bereits vor einigen Jahren in das Grundbuch eingetragen wurde.

Ich bin als Testamentsvollstrecker davon ausgegangen, daß die Grundbuchberichtigung auf die Nacherben durch das Grundbuchamt automatisch erfolgt und bekomme nun folgendes Schreiben:

Die Erfüllung des Vermächtnisses bedarf einer notariellen Beurkundung da Vermächtnisse lediglich einen schuldrechtlichen Anspruch begründen. Die Erfüllung des schuldrechtlich Anspruchs bedarf gemäß § 925 BGB der dinglichen Einigung, um im Grundbuch eingetragen werden zu können.
Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie als Testamentsvollstrecker die Grundbuchberichtigung auf die Vorerbin nebst Eintragung des Nacherbenvermerks beantragen möchten, oder ob eine notarielle Beurkundung erfolgen wird, um das Vermächtnis zu erfüllen?

Im Vorfeld habe ich hierzu bereits folgendes herausgefunden und bitte evtl. hierzu um Bestätigung und/oder Kommentar:

- Ein Nacherbenvermerk würde mit dem Zusatz "in Erbengemeinschaft", jedoch ohne die Quoten eingetragen werden. Korrekt?

- Da das Grundstück später verkauft werden soll, kann der Erlös doch auch später, gemäß der Quoten aufgeteilt werden, die im notariellen Erbschein festgehalten sind?

- Ein notarielle Beurkundung ist dann wohl nur für eine Eintragung der Quoten in Betracht zu ziehen. Ist das Pflicht oder was spräche dafür?

02.07.2012 | 23:15

Antwort

von


(3233)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 299 3178 (WhatsApp)
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Herr H.,

da der Nacherbenvermerk nur die Verfügungsbeschränkung zum Ausdruck bringen soll, wird dieser ohne die Quote eingetragen.

Das Grundstück kann natürlich auch noch später verkauft werden und der Erlös würde dann gemäß der Quote aufgeteilt.

An Ihrer Stelle würde ich lediglich einen Grundbuchberichtigungsantrag stellen, der den Vorteil hat, dass er nicht notariell beurkundet werden muss und daher keine Kosten für einen Notar anfallen.

Die Quote ergibt sich dann darauf zwar nicht, jedoch braucht es das auch nicht, wenn dies im Testament bereits festgehalten ist.


Bewertung des Fragestellers 03.07.2012 | 21:47

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Dr. Felix Hoffmeyer, LL.M. »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 03.07.2012
4,8/5,0

ANTWORT VON

(3233)

Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 299 3178 (WhatsApp)
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht, Verwaltungsrecht, Baurecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht, Steuerrecht