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Grundbuch vs. vertragliche Regelung

30.04.2015 12:01 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Guten Tag,

mein Partner und ich (unverheiratet) planen einen Grundstückskauf und anschließenden Hausbau (Gesamtkosten ca. 250.000€).
Folgende Situation ist nun gegeben.
Ursprünglich war geplant, dass ich das Grundstück mit meinem aktuellen Barvermögen finanziere. Der anschließend geplante Hausbau müsste aus den restlichen Barvermögen meinerseits (evtl. Zuschuss der Eltern) und einem Bankkredit finanziert werden.
Da ich der Hauptverdiener bin hätte ich diesen Kredit versucht allein zu finanzieren.
Mein Partner hätte sich beim Hausbau mit Eigenleistung und einem kleinen monatlichen Beitrag zu den Kreditkosten beteiligt.
In Summe käme sein Finanzierungsanteil auf ca. 20% der Gesamtkosten.
Ich hätte nun vertraglich festgelegt, dass ich verpflichtet bin im Fall einer Trennung ihm diese 20% auszubezahlen.

Nun möchte mein Partner aber lieber mit diesen 20% anteilig im Grundbuch vermerkt werden.

Was hat dieser anteilige Grundbucheintrag für Konsequenzen für mich im Falle einer Trennung v.a. im Vergleich zu einer vertraglich fixierten Regelung? Welche Nachteile könnten für mich entstehen? Welche Vorteile erhält hingegen mein Partner bei Berücksichtigung im Grundbuch? Und gibt es die Möglichkeit im Grundbuch einen 50:50 Anteil zu hinterlegen und über einen separaten notariellen Vertrag im Fall einer Trennung meinem Partner nur einen 20% Anteil zu garantieren?

Vielen Dank



Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Eintragung im Grundbuch hat für Sie den Nachteil, dass Sie nicht mehr alleinige Eigentümerin des Grundstücks sind. Sie bilden daher auch bei der Trennung eine Zwangsgemeinschaft als Eigentümer des Grundstücks.

Anders bei einer Vertraglichen Regelung. Diese Zahlungspflicht vermag zwar auch wirksam vereinbart werden, hier hat der Partner jedoch keinen direkten Zugriff auf das Grundstück..

Bei einer vertraglichen Regelung besteht also keine Gefahr, dass Sie mit dem Grundstück nicht so verfahren können, wie Sie das wollen. Bei einem Anteil im Grundbuch werden Sie sich immer abstimmen müssen und ggf. kann das Grundstück zur Aufteilung sogar durch einseitigen Antrag versteigert werden.

Daher ist von Ihrer Interessenlage auf jeden Fall die vertragliche Übernahme der Zahlungsverpflichtung zu bevorzugen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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