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Grundbuch - Teilungsversteigerung

| 21.02.2008 10:41 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


2006 habe ich mir mit meinem Lebensgefährten ein größeres Haus gekauft. 3/4 gehören laut Grundbuch ihm 1/4 gehört mir.
Anfang dieses Jahres habe ich mich wg. akutem Alkoholismus von ihm getrennt. Mit im Haus leben meine beiden Töchter und mein Hund. Das Haus ist bis auf 12000 € abbezahlt. Das Geld zahlt er mit einem Bausparvertrag ab.
Er möchte, dass wir ausziehen. Möglichst schnell und verhält sich dementsprechend. Das ist für mich sehr schwierig mit 2 Töchtern.
Wenn er mich ausbezahlt, wie viel Geld steht mir zu? Es gibt keine genauen Aufzeichnungen.
Stimmt es, dass er mir Miete bezahlen muss, sobald wir ausgezogen sind?
Steht mir nur das Geld zu, das ich zum Kaufpreis aufgebracht habe? Das Haus war ein ziemliches Schnäppchen, steht mir keine Wertsteigerung zu? Falls er das Haus verkauft, macht er sicher eine Menge Gewinn. Ich dachte, ich besitze 1/4 des Hauses? Ist der Eintrag im Grundbuch nichtssagend?

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und Ihrer Angaben wie folgt:

Zunächst muss ich jedoch darauf hinweisen, dass eine abschließende Einschätzung im Rahmen dieser Plattform nicht möglich ist und sich aufgrund möglicherweise hinzugefügter oder weggelassener Angaben eine völlig andere rechtliche Beurteilung ergeben kann.

Grundsätzlich ist es so, dass Ihr Lebensgefährte ohne Ihre Zustimmung das Haus nicht verkaufen kann, denn durch Ihren Miteigentumsanteil können Sie einen freihändigen Verkauf verhindern.

Sie können aber die Auflösung der Eigentumsgemeinschaft verlangen. In diesem Fall würde das Haus versteigert und der Erlös je nach Miteigentumsanteil aufgeteilt. Insoweit ist Ihr Eigentumsanteil keinesfalls nichtssagend.

Eine andere Möglichkeit ist natürlich, dass Ihr Ex-Lebensgefährte Ihnen Ihren Anteil abkauft. Der Wert berechnet sich in diesem Fall nach dem aktuellen Zeitwert, abzüglich der offenen Kreditbelastung.

Sollten die Eigentumsverhältnisse so bleiben, wie Sie sind, so müsste ggf. Ihr Ex-Lebensgefährte Ihnen tatsächlich ein Entgelt für die alleinige Nutzung zahlen. Die Höhe orientiert sich dann am ortsüblichen Mietspiegel und wird dann ebenfalls quotiert nach Ihrem Eigentumsanteil gezahlt.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich hierbei um eine sehr komplexe und umfangreiche rechtliche Frage handelt. Eine weitergehende Beurteilung ist nur in Kenntnis sämtlicher Unterlagen möglich. Ich hoffe, Ihnen aber trotzdem eine erste Orientierung hinsichtlich Ihrer Fragen gegeben zu haben.

Bei Rückfragen steht Ihnen natürlich die Rückfragefunktion zur Verfügung.

Gerne bin ich auch bereit, Ihre rechtlichen Interessen in dieser Angelegenheit umfangreich zu prüfen und durchzusetzen.

Einstweilen verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen


Stefan Aust
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 21.02.2008 | 11:34

Danke, sie haben mir sehr geholfen. Er wollte mich überzeugen, dass er mir nur den von mir bezahlten Betrag ausbezahlen muss. Der Zeitwert wäre unerheblich.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.02.2008 | 11:57

Gern geschehen! Wie gesagt, falls es mit Ihrem Ex-Lebensgefährten zu einem Rechtsstreit kommt, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Aust
Rechtsanwalt

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